Trainerwechsel als Chance für Seegert, Taffertshofer und Co.?

Mehrere Profis bislang mit wenig Einsatzzeit

Marcel Seegert

In dieser Saison noch ohne Einsatz: Marcel Seegert (l., hier gegen Maximilian Thiel) © Imago / Eibner

Wer beim SV Sandhausen die Nachfolge des am Montag entlassenen Kenan Kocak antreten wird, ist aktuell noch offen. Klar ist aber, dass der neue Trainer für frischen Wind sorgen soll. Darauf hofft sicherlich auch der eine oder andere Akteur im Kader der Kurpfälzer, der bisher nicht wie erhofft zum Zug gekommen ist.

Angesichts eines großen Aufgebots mit 29 Profis trifft das gleich auf eine Reihe von Spielern zu. Neben dem dritten Torhüter Rick Wulle und den verletzungsbedingt noch nicht zum Zug gekommenen Tim Knipping und Nejmeddin Daghfous warten auch Marcel Seegert und Emanuel Taffertshofer noch auf ihre Zweitliga-Premiere in der laufenden Spielzeit.

Obwohl mehrfach in einer Dreierkette drei Innenverteidiger gefragt sind, reichte es für den in der Vorsaison immerhin neunmal eingesetzten Seegert bisher noch nicht. An zwei der letzten drei Spieltage stand der 24-Jährige aber zumindest im 18er-Kader.

Der im Sommer von den Würzburger Kickers gekommene Taffertshofer saß sogar sieben Mal in Folge auf der Bank, durfte sich aber noch nicht auf dem Feld beweisen. Immerhin steht ein Kurzeinsatz im DFB-Pokal zu Buche, doch zufrieden ist der 23-Jährige, der 2016/17 in 25 Zweitliga-Spielen für Würzburg seine Tauglichkeit bereits bewiesen hat, damit sicherlich nicht.

Vollmann arbeitet sich heran

Noch unter Kocak hat sich unterdessen Korbinian Vollmann wieder herangearbeitet und durfte am vergangenen Wochenende beim FC St. Pauli (1:3) ein 22-minütiges Saisondebüt feiern. Der Offensivmann darf nicht zuletzt deshalb auf weitere Chancen hoffen, weil der SVS mit erst fünf Toren die schwächste Offensive der Liga stellt und in diesem Bereich noch keine funktionierende Formation gefunden wurde.

Ob auch der zu Saisonbeginn nicht überzeugende Aleksandr Zhirov, Mohamed Gouaida, Florian Hansch oder Alexander Rossipal unter einem neuen Trainer mehr zum Einsatz kommen, bleibt abzuwarten. Die Gelegenheit, sich aufzudrängen, dürften aber alle Akteure erhalten.

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