1. FC Nürnberg: Aktuell keine Gespräche mit Tim Leibold

Aufstieg als Voraussetzung für Verbleib des Linksverteidigers?

Die zehn Einsätze, die für ihn in der gesamten vergangenen Saison zu Buche standen, kann Tim Leibold bereits am übernächsten Montag erreichen, wenn der 23-Jährige mit dem 1. FC Nürnberg beim SV Darmstadt 98 gastiert. An den ersten neun Spieltagen stand Leibold stets in der Nürnberger Startelf und immer auch über die vollen 90 Minuten auf dem Platz.

Die langwierige Schambeinentzündung, die den offensivstarken und auch auf anderen Positionen einsetzbaren Außenverteidiger ab dem 13. Spieltag der Vorsaison zum Zuschauen verurteilte, ist längst vergessen und Leibold wieder nahe an der Top-Form, die im Sommer 2016 den FC Ingolstadt und nun vor wenigen Wochen den Hamburger SV um ihn werben ließen.

Vertrag läuft am Saisonende aus

Leibold allerdings blieb beim Club, der in Person von Sportvorstand Andreas Bornemann im Juli einen Verkauf ausschloss, obwohl der Linksfuß nur noch bis Juni 2018 unter Vertrag steht. Zugleich brachte Bornemann seine Hoffnung zum Ausdruck, das auslaufende Arbeitspapier verlängern zu können, wenngleich der Sportvorstand schon damals ein Geduldsspiel erwartete.

Nichtsdestotrotz verwundert es, dass Leibold nun in Bild Gespräche über seine Zukunft verneint: „Seit Transferschluss haben wir nicht mehr drüber geredet. Im Moment herrscht diesbezüglich Stillschweigen!“

Das heißt allerdings nicht, dass der FCN untätig wäre. Vielmehr erklärt Bornemann ebenfalls in „Bild“ vielsagend, dass die Zurückhaltung bei Verhandlungen nicht immer nur am Verein liege und Leibolds Berater den Nürnberger Standpunkt, gerne verlängern zu wollen, kenne.

Leibold will in die Bundesliga

Bornemann ließ zudem durchblicken, dass ein Nürnberger Aufstieg die Chancen auf eine Einigung mit Leibold deutlich erhöhen würde. Dazu passen auch die weiteren Aussagen des ehemaligen Stuttgarters, der unbedingt in die Bundesliga möchte: „Ziel Nummer eins ist, dass ich es mit dem Club schaffe. Und falls ja, dann würden wir auch über eine Verlängerung reden. Falls nicht, dann würden wir auch darüber reden.“

Ziel Nummer eins ist, dass ich den Aufstieg mit dem Club schaffe. (Tim Leibold)

In letzterem Fall würde indes nur wenig dafür sprechen, dass Leibold in Nürnberg bleibt, zumal sicherlich andere Vereine die Entwicklung in sportlicher wie vertraglicher Hinsicht genau beobachten.

Gewinnt Nürnberg in Darmstadt? Jetzt wetten!