1. FC Nürnberg: Offenes Gespräch zwischen Trainer und Mannschaft

In taktischer Hinsicht nicht ganz einer Meinung

Hanno Behrens

Positives Gefühl nach Klartext bei der Mannschaftssitzung: Hanno Behrens © Imago

Mit vier Punkten Vorsprung auf den dritten Platz besitzt der 1. FC Nürnberg im Rennen um den Bundesliga-Aufstieg nach wie vor eine sehr gute Ausgangsposition. Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen und zuletzt sogar zwei Niederlagen am Stück ist am Valznerweiher aber durchaus die Sorge vorhanden, den Sprung ins Oberhaus noch zu verpassen.

Damit dieser Fall nicht eintritt und der Club nicht in ein fünftes Zweitliga-Jahr in Folge muss, wollen alle Beteiligten in den kommenden Wochen alles investieren und an einem Strang ziehen. Letzteres gilt vor allem auch für die Mannschaft und Trainer Michael Köllner, die zuletzt offenbar nicht ganz auf einer Wellenlänge funkten.

Behrens räumt unterschiedliche Ansichten ein

Kapitän Hanno Behrens, der gegenüber Bild nach einer 40-minütigen Unterredung zwischen Team und und Coach von einem „of­fe­nen und ehr­li­chen Ge­spräch“ berichtete, räumte unterschiedliche Auffassungen relativ deutlich ein: „Im Fuß­ball gibt’s nie rich­tig oder falsch. Im Großen und Ganzen waren wir einer Meinung, aber auf dem Feld hat man manch­mal ein an­de­res Ge­fühl von der Sache.“

Wir sind jetzt noch mo­ti­vier­ter, sind noch enger zu­sam­men­ge­rückt. (Hanno Behrens)

Zurückgeblieben ist laut Behrens nichts Negatives, vielmehr soll das Treffen den Club wieder in die Spur bringen: „Es war ein po­si­ti­ves Ge­spräch, das uns allen sehr gut getan hat. Wir sind jetzt noch mo­ti­vier­ter, sind noch enger zu­sam­men­ge­rückt.“

Erstmals zu beweisen wäre das am Sonntag im Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98. Dann sollen vor der Länderspielpause unbedingt drei Punkte her. Schon alleine deshalb, dass sich die Diskussionen um eine Krise nicht in die beiden spielfreien Wochen hineinziehen.

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