1. FC Nürnberg: Was wurde aus den Abgängen 2019?

Eduard Löwen, Edgar Salli & Co.

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Mittwoch, 01.01.2020 | 12:00
Edgar Salli beim 1. FC Nürnberg gegen Manuel Prietl von Arminia Bielefeld

Edgar Salli (r.) hat mit Rumänien ein eher exotisches neues zu Hause gefunden. Imago images/Bernd Mueller

Beim 1. FC Nürnberg war nach dem Abstieg aus der Bundesliga Umbruch angesagt. Viele Spieler konnten sich trotz der mäßigen Ergebnisse für andere Vereine empfehlen, andere ließ man eher bereitwillig gehen.

Eduard Löwen
Der Mittelfeldspieler blieb in der Bundesliga und schloss sich Hertha BSC an. Bei den Berlinern kam er nur siebenmal zum Einsatz, auch weil ihn eine Knieverletzung bremste. Zuletzt durfte er 90 Minuten ran.

Edgar Salli
Der Flügelflitzer ging nach Rumänien zum Erstligisten Sepsi, wo er bisher zu zehn Einwechslungen kam. Mit dem Team rangiert er auf Platz acht.

Ewerton
Der Innenverteidiger wechselte zum HSV, wo ihn gleich eine Verletzung aus der Bahn warf. In den letzten Wochen ist er wieder im Kader und spielte einmal von Beginn an.

Tim Leibold
Ein weiterer Clubberer, den es nach Hamburg zog. Als Linksverteidiger ist er weitestgehend konkurrenzlos und bestritt alle 18 Spiele über die volle Distanz. Dabei lieferte er neun Vorlagen.

Fabian Bredlow
Der Torhüter ging zum VfB Stuttgart, wo er sich zunächst hinter Gregor Kobel auf der Bank fand. In den letzten drei Spielen durfte er aber ins Tor.

Federicos Palacios
Der Stürmer ging kurz vor Transferschluss noch zu Jahn Regensburg, wo er gleich ein Tor erzielte und regelmäßig spielte. Dann aber rückte er auf die Bank, die er nur noch selten verlässt.

Ivo Ilicevic
Der Angreifer ist seit seinem eher unglücklich verlaufenen Engagement in Nürnberg vereinslos.

Törles Knöll
Der Angreifer ist einer von mehreren Spielern, die der FCN verliehen hat. Er soll bei Wehen Wiesbaden Spielpraxis sammeln. Immerhin zu zehn Einsätzen und zwei Toren kam der 22-Jährige, spielte aber nur einmal von Beginn an.

Jakov Medic
Auch der Verteidiger ließ sich an Wehen Wiesbaden verleihen. Neunmal war er in der Startelf.

Dominik Steczyk
Das Sturmtalent wurde in Polens 1. Liga zu Piast Gliwice verliehen. In seinem Heimatland kommt er bisher auf 13 Spiele, meist Einwechslungen.

Simon Rhein
Der defensive Mittelfeldspieler ging in die 3. Liga zu den Würzburger Kickers, um dort ein Jahr Spielpraxis zu bekommen. Elfmal stand er in der Anfangsformation, erzielte ein Tor und bereitete drei vor.

Kevin Goden
Der Mann für die rechte Außenbahn ging ebenfalls in die 3. Liga und spielt zur Leihe bei Eintracht Braunschweig. Dort kam er bisher zu vier Einsätzen.

Yuya Kubo
Der Japaner war einer von vier Spielern, die zur Leihe in Nürnberg waren. Er kehrte nach Belgien zu KAA Gent zurück. Nach Einsätzen in der Euro-League-Quali und ein paar Liga-Spielen ist er aber nicht mehr im Kader gewesen.

Robert Bauer
Der Rechtsverteidiger wurde nach dem Leihende in Nürnberg von Werder an Arsenal Tula abgegeben. Beim russischen Erstligisten ist er Stammspieler und kämpft noch um die internationalen Plätze.

Matheus Pereira
Der Brasilianer wurde von seinem Verein Sporting Lissabon erneut verliehen. In England spielt er bei Zweitligist West Brom stark auf: In 22 Spielen gelangen ihm fünf Tore und 14 Vorlagen.

Timothy Tillmann
Der Mittelfeldspieler kehrte zum FC Bayern zurück und war dort für die U23 eingeplant. Eine Syndesmoseverletzung hinderte ihn aber bislang am Spielen.