1. FC Nürnberg: Wieder eine neue Innenverteidigung in Karlsruhe

Mavropanos für kommende Partie fraglich

Asger Sörensen

Asger Sörensen fehlt nach seinem Platzverweis gegen Darmstadt. © imago images / Zink

Update (24.2.2020):
Der 1. FC Nürnberg vermeldete am Montagnachmittag die Diagnose bei Abwehrmann Konstantinos Mavropanos. Demnach zog sich der Grieche eine schwere Beckenprellung zu, seine genaue Ausfallzeit sei „nicht absehbar“ wie es seitens des FCN heißt. Damit ist Mavropanos auch für das Spiel gegen den KSC fraglich.

Ursprünglicher Artikel:
Der 1. FC Nürnberg hat die Chance verpasst, ins Tabellenmittelfeld vorzurücken. Stattdessen hat sich die Lage am Valznerweiher mit der 1:2-Heimniederlage am gestrigen Sonntag gegen Darmstadt 98 wieder merklich zugespitzt, ist der Vorsprung auf Relegationsplatz 16 doch aufgrund des gleichzeitigen Sieges des Karlsruher SC beim SV Sandhausen auf nur noch zwei Punkte geschrumpft.

Und nun muss der FCN am Freitag just beim KSC ran, wo im Falle einer Niederlage das Abrutschen auf Rang 16 droht. Dieses Szenario will der Club natürlich unbedingt vermeiden, hat im Vorfeld aber mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen. Denn abermals ist Trainer Jens Keller dazu gezwungen, seine Innenverteidigung umzubauen und das möglicherweise gleich komplett.

Entwarnung bei Mavropanos

Asger Sörensen, der gegen Darmstadt für den am Sprunggelenk verletzten Georg Margreitter ins Team gerückt war, sah nach einer Notbremse an Serdar Dursun, die den Elfmeter zum Darmstädter Ausgleich zur Folge hatte, eine harte, aber regeltechnisch korrekte rote Karte. Da Tobias Kempe den Strafstoß verwandelte, muss Sörensen aller Voraussicht nach zumindest nur ein Spiel aussetzen.

Während der Däne in Karlsruhe somit sicher fehlt, steht hinter dem Mitwirken von Konstantinos Mavropanos noch ein Fragezeichen. Der im Winter vom FC Arsenal ausgeliehene Grieche, der sich als enorme Verstärkung erwiesen hat, musste gegen Darmstadt schon nach 13 Minuten ausgewechselt werden. Immerhin gab es kurz nach dem Abpfiff aber vorsichtige Entwarnung. Laut Bild erlitt Mavropanos nur eine Hüftprellung und soll am Freitag einsatzfähig sein.

Das wäre auch deshalb wichtig, weil unklar ist, ob es bis dahin für Margreitter wieder reicht. Weil ansonsten nur Lukas Mühl als gelernter Innenverteidiger zur Verfügung steht, müsste Coach Keller im Fall der Fälle improvisieren, mutmaßlich mit Patrick Erras im Abwehrzentrum. Die Hoffnung ist im Moment aber intakt, dass neben Mühl Mavropanos auflaufen kann und auch Margreitter dürfte in den Überlegungen zu Wochenbeginn eine Rolle spielen.