FC St. Pauli: Borys Tashchy fehlt noch länger

Nur Dimitrios Diamantakos zum Auftakt fit

Andreas Bornemann im Gespräch mit Jos Luhukay

Sportdirektor Andreas Bornemann (l.) und Trainer Jos Luhukay gehen die Stürmer aus. ©Imago images/Oliver Ruhnke

Zehn Tage vor dem Auftaktspiel bei Arminia Bielefeld hat der FC St. Pauli seit Freitagabend einen neuen Kapitän. Wie die Kiezkicker mitteilten, bestimmte Trainer Jos Luhukay Christopher Avevor zum neuen Spielführer. Daniel Buballa und Jan-Philipp Kalla fungieren als Stellvertreter und bilden zusammen mit Avevor den dreiköpfigen Mannschaftsrat.

Die Entscheidung für Avevor kommt zwar nicht völlig überraschend, doch in den vergangenen Wochen wurde auch Marvin Knoll als heißer Kandidat gehandelt, der nun nicht einmal im Mannschaftsrat auftaucht. Ebenso wenig wie Johannes Flum, der in der vergangenen Saison meist die Binde trug, nachdem der eigentlich gewählte Bernd Nehrig zunächst kaum noch eingesetzt wurde und dann den Verein im Winter verlassen hat.

Comeback gegen den HSV?

Während Avevor die Mannschaft in Bielefeld aufs Feld führen wird, kann Neuzugang Borys Tashchy das erste Saisonspiel nur als Zuschauer verfolgen. Der vom MSV Duisburg verpflichtete Stürmer verließ vor zwei Wochen aufgrund von Oberschenkelproblemen vorzeitig das Trainingslager in Österreich und konnte seitdem nicht mehr trainieren.

Aus gutem Grund, denn wie Bild nun berichtete, laboriert der 25-Jährige an einem Muskelbündelriss, der eine Pause von sechs bis acht Wochen erfordert. Zu rechnen ist mit Tashchy somit realistischerweise erst zum Derby gegen den HSV am 16. September. Bis zur Länderspielpause Anfang September verpasst der Neuzugang somit die ersten sechs Partien inklusive dem Pokalspiel beim VfB Lübeck.

Weil auch Henk Veerman nach seinem im Dezember erlittenen Kreuzbandriss kurzfristig noch keine Option ist, muss es nach jetzigem Stand zu Saisonbeginn mit Dimitrios Diamantakos der einzige verbliebene Stürmer richten.