SV Sandhausen: Der Angstgegner kommt

Kein Sieg in neun Heimspielen gegen Eintracht Braunschweig

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 05.11.20 | 08:08
Uwe Koschinat

Kämpft mit seinen Schützlingen auch gegen eine Schreckensbilanz: Uwe Koschinat. © imago images / pmk

Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen steht für den SV Sandhausen am Freitagabend gegen Eintracht Braunschweig eine richtungsweisende Partie auf dem Programm. Gelingt gegen den Aufsteiger der erhoffte, dritte Saisonsieg, könnte man am Hardtwald mit dann zehn Zählern einigermaßen entspannt in die Länderspielpause gehen. Geht es hingegen schief, droht im schlechtesten Fall sogar der Sturz auf einen Abstiegsplatz, der das Arbeiten in den kommenden beiden Wochen weit weniger angenehm gestalten würde.

Nur bedingt Hoffnung auf einen Erfolg macht dem SVS der Gast aus Braunschweig. Denn der BTSV ist mit Blick auf die bisherige Statistik der absolute Angstgegner der Kurpfälzer. Nur eines von 17 Pflichtspielen konnte Sandhausen gegen die Eintracht gewinnen bei auch nur vier Unentschieden sowie zwölf Niederlagen. Sogar noch schlechter liest sich aus Sandhäuser Sicht die Heimbilanz mit zwei Remis und sieben Pleiten.

Zuletzt immerhin zwei Unentschieden

Gewonnen hat der SVS im eigenen Stadion gegen Braunschweig somit noch nicht. Doch damit nicht genug, liest sich das Torverhältnis der bisherigen neun Vergleiche in Sandhausen mit 2:15 absolut erschreckend. Zuletzt gelang Sandhausen in vier Heimspielen in Folge kein Treffer gegen den BTSV.

Als kleiner Mutmacher aber dient, dass es in der Braunschweiger Abstiegssaison 2017/18 immerhin zu einem 0:0 vor heimischem Publikum reichte. In Braunschweig hatte der SVS zuvor auch ein 1:1 für sich verbuchen können.

Ein wenig aufgehübscht wurde die Statistik somit mit den letzten beiden Duellen bereits. Der erste Heimsieg könnte nun noch mehr dafür sorgen, dass der Name Eintracht Braunschweig in Sandhausen seinen Schrecken etwas verliert – muss aber erst einmal gelingen.