SV Sandhausen: Der positive Trend geht weiter

Koschinat-Elf seit vier Spielen ungeschlagen

Uwe Koschinat

Zufrieden mit dem Punkt in Bielefeld und mit der allgemeinen Entwicklung: Uwe Koschinat. © imago images / Nordphoto

Der eigentlich gute Saisonstart des SV Sandhausen wurde durch eine Schwächephase mit nur zwei Punkten aus den fünf Partien vom sechsten bis zum zehnten Spieltag etwas entwertet. Just als die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat der gefährdeten Zone nahezukommen drohte, gelang aber wieder die Trendwende.

Ein 0:0 gegen den SV Wehen Wiesbaden war am elften Spieltag zwar sicher weniger als erhofft, zugleich aber der Start zu seiner kleinen Serie von mittlerweile vier ungeschlagenen Partien. Nach einem respektablen 1:1 bei Hannover 96 und einem zwar späten, aber verdienten 3:2-Heimsieg gegen Greuther Fürth nahm Sandhausen am gestrigen Samstag auch bei Arminia Bielefeld (1:1) einen Punkt mit.

Bei den als Tabellenführer ins Spiel gegangenen Ostwestfalen ließ sich Sandhausen auch von zwei frühen Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen. Zunächst verpasste Kevin Behrens in der neunten Minute mit einem vergebenen Elfmeter die Führung und dann geriet der SVS zehn Minuten später nach einem leichtfertigen Ballverlust von Aleksandr Zhirov mit 0:1 in Rückstand.

Schweres Programm bis Jahresende

Die Koschinat-Elf zeigte sich davon aber unbeeindruckt und kam nach einer guten halben Stunde just durch Behrens zum Ausgleich. Für diese ebenso schnelle Reaktion wie positive Reaktion erhielt das Team auf der vereinseigenen Webseite genau wie für die gesamten ersten 45 Minuten ein dickes Lob von ihrem Coach: „Aus meiner Sicht haben wir eine fantastische erste Halbzeit gespielt, sehr mutig verteidigt und eine gute Spielstruktur gehabt.“

Koschinat war insgesamt sehr zufrieden mit dem Punkt, wohlwissend, „dass wir erstens beim Tabellenführer der 2. Bundesliga gespielt haben und zweitens die Arminia in der Endphase mehr zuzusetzen hatte.“

Generell sieht Koschinat eine sehr positive Tendenz, dürfte freilich auch wissen, dass das Tabellenbild etwas trügerisch ist. Der SVS liegt aktuell zwar auf Rang sieben, aber nur vier Punkte vor der Abstiegszone. Und da es das Restprogramm bis Weihnachten mit Spielen gegen den VfB Stuttgart, bei Dynamo Dresden, gegen den Hamburger SV und bei Holstein Kiel in sich hat, könnte das kleine Polster schnell auch benötigt werden.

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