SV Sandhausen: Die Planungen können beginnen

Klassenerhalt mit nun 40 Punkten so gut wie sicher

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 13.06.20 | 07:32

Mikayil Kabaca

Sandhausens Sportlicher Leiter Mikayil Kabaca will noch weiter punkten. © imago images / foto2press

Die Serie von drei Siegen in Folge ist zwar am Freitagabend gerissen, doch mit dem 0:0 gegen Arminia Bielefeld war man beim SV Sandhausen dennoch alles andere als unglücklich. Mit dem insgesamt fünften ungeschlagenen Spiel in Folge knackten die Kurpfälzer die 40-Punkte-Marke, die auch in diesem Jahr für den Klassenerhalt ausreichend sein sollte.

Rechnerisch ist es zwar aktuell noch möglich, dass der SVS noch unter den Strich rutscht, doch schon am Wochenende könnte der Klassenerhalt perfekt sein. Verliert der Karlsruher SC am Sonntag gegen den VfB Stuttgart und gewinnt der SV Wehen Wiesbaden bereits heute bei Holstein Kiel, wäre das Thema Abstieg in Sandhausen endgültig vom Tisch.

Planungsvorsprung gegenüber der Konkurrenz

Dieses Szenario dürfte am Hardtwald vor dem aktuellen Erfolgslauf selbst die größten Optimisten kaum für möglich gehalten haben. Auch der Sportliche Leiter Mikayil Kabaca unterstrich auf der vereinseigenen Webseite die besondere Leistung der Mannschaft und von Trainer Uwe Koschinat: "Hätte mir vor der Saison jemand gesagt, dass wir am 31. Spieltag die 40 Punkte knacken, hätte ich das sofort unterschrieben", so Kabaca, für den die Saison aber noch lange nicht beendet ist: "Wir bleiben trotzdem hungrig, es sind noch neun Punkte zu vergeben, die wollen wir holen und unseren Platz noch weiter ausbauen."

Der Blick geht in die Zukunft
„ Wir wissen jetzt, wo wir stehen und was wir planen können. ”
Geschäftsführer Volker Piegsa

Geschäftsführer Volker Piegsa dachte in seinem Statement zur Partie bereits einen Schritt weiter: "Ich bin erleichtert, dass wir unser erstes Etappenziel mit den 40 Punkten erreicht haben. Wir wissen jetzt, wo wir stehen und was wir planen können. Das ist am 31. Spieltag beruhigend zu wissen."

In der Tat befindet sich der SVS nun in der Lage, anders als die meisten Konkurrenten schon für ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga planen zu können. Ob sich dieser zeitliche Vorsprung auch in Corona-Zeiten mit einem mutmaßlich erst spät Fahrt aufnehmenden Transfermarkt und beinahe überall deutlich reduzierten Budgets als richtiger Vorteil erweist, bleibt allerdings abzuwarten.

Das Restprogramm des SV Sandhausen