SV Sandhausen: Die Sorgen werden größer

Vier Zu-Null-Niederlagen in Folge

Uwe Koschinat beim SV Sandhausen

Der Blick von Uwe Koschinat und Co. geht nach unten. ©Imago images/foto2press

Als der SV Sandhausen Ende Januar zum Pflichtspielauftakt im neuen Jahr einen 3:1-Auswärtssieg beim VfL Osnabrück bejubeln konnte, sah es angesichts von 27 Punkten aus 19 Spielen nach einem entspannten Frühjahr aus. Vier Spieltage später allerdings sind am Himmel über dem Hardtwaldstadion dunkle Wolken aufgezogen. Nach vier Niederlagen in Folge ohne ein einges Tor ist der SVS im Abstiegskampf angekommen und muss schleunigst den Hebel wieder umlegen.

Anstatt mit einem Sieg im Derby gegen den Karlsruher SC den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf acht Punkte zu vergrößern, trennen Sandhausen nach der 0:2-Niederlage nur noch drei Zähler von jenem Rang 16, der am Ende tunlichst vermieden werden soll. Dafür allerdings muss sich der SVS in den kommenden Wochen wieder in allen Belangen steigern.

Es muss an der Einstellung gearbeitet werden. (Volker Piegsa)

Besorgniserregend ist vor allem, dass trotz der angespannten Lage die Basics fehlen, wie Geschäftsführer Volker Piegsa auf der vereinseigenen Webseite moniert: „Es fehlt derzeit der Biss, die Mannschaft ist nicht wach, es muss an der Einstellung gearbeitet werden. Wir haben vier von möglichen 18 Punkten in der Rückrunde geholt, das ist eindeutig zu wenig. Wenn jetzt nicht auch die Letzten hier aufwachen, wird es für uns noch mal ganz ungemütlich.“

Koschinat glaubt weiter an die Mannschaft

Während Piegsa zudem sprach, in der ersten Halbzeit „wie ein Absteiger“ gespielt zu haben, unternahm auch Trainer Uwe Koschinat nicht den Versuch, die Leistung zu schönen, sondern erklärte, sich „für diese Leistung nur bei unserem Publikum entschuldigen“ zu können. Grundsätzlich hat der Coach den Glauben an sein Team aber nicht verloren: „Die gleiche Mannschaft hat in der Vorrunde in den Spielen gegen Stuttgart und Hamburg das Publikum begeistert. Da müssen wir wieder hinkommen. Wir müssen uns jetzt wieder in die Saison hineinarbeiten.“

Das freilich sollte möglichst schnell gelingen, stehen doch beim VfL Bochum und gegen den FC St. Pauli zwei Spiele gegen zwei Teams mit jeweils einem Punkt weniger an. Und über allem schwebt natürlich auch noch das happige Restprogramm mit Spielen gegen Arminia Bielefeld, bei VfB Stuttgart und beim Hamburger SV an den letzten vier Spieltagen. Am 30. Spieltag sollte der SVS folglich besser schon einen gewissen Vorsprung haben, damit es am Ende nicht richtig eng wird.

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