SV Sandhausen: Ein gewonnener oder zwei verlorene Punkte?

Magdeburg könnte auf einen Zähler heranrücken

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 15.07.20 | 18:30
Andrew Wooten

Sein Doppelpack reichte in Duisburg letztlich nur zu einem Punkt: Andrew Wooten (r.) © imago images

Die Serie des SV Sandhausen hat auch beim MSV Duisburg gehalten. Mit dem 2:2 im Kellerduell beim Tabellensiebzehnten blieben die Kurpfälzer im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen und verbuchten dabei bemerkenswerte 14 Punkte. Rundum zufrieden war man beim SVS mit dem Remis am Samstagmittag indes nicht.

„ Wir müssen positiv bleiben, unsere Serie geht weiter. ”
Dennis Diekmeier

„Heute war deutlich mehr drin, aber am Ende haben wir uns zu sehr in die Defensive drücken lassen. Wir müssen positiv bleiben, unsere Serie geht weiter“, fiel nach einer verspielten 2:0-Führung denn nicht nur das Fazit von Dennis Diekmeier auf der Klubhomepage gemischt aus. Letztlich räumten die meisten Sandhäuser Protagonisten aber ehrlich ein, dass der späte Ausgleich für den MSV in Ordnung ging.

Kein einfaches Restprogramm

Ob man beim SVS in einigen Wochen noch auf die Partie in Duisburg zurückblicken wird, bleibt abzuwarten. Klar ist aber, dass ein Sieg ein sehr großer Schritt gewesen wäre und nun am heutigen Sonntag erst einmal ein banger Blick nach Regensburg gerichtet werden muss. Dort gastiert der 1. FC Magdeburg und könnte mit einem Sieg bis auf einen Punkt an Sandhausen heranrücken.

Doch selbst dann hätte der SVS, der nicht nur vier Punkte mehr, sondern auch eine um sieben Treffer bessere Tordifferenz aufweist, den direkten Klassenerhalt in der eigenen Hand. Die Aufgaben an den letzten vier Spieltagen sind allerdings nicht ohne. Gegen Holstein Kiel und beim 1. FC Heidenheim warten zunächst zwei Teams, die noch auf den Aufstieg hoffen dürfen.

Danach kommt Arminia Bielefeld nach Sandhausen, ehe die Saison mit der Partie beim SSV Jahn Regensburg endet. Dass die beiden letzten Gegner beim Aufeinandertreffen mit dem SVS auch rechnerisch in Sachen Klassenerhalt durch sein dürften, kann ein Vorteil sein. Muss es aber nicht zwingend sein, gilt doch inbesondere Regensburg als Mannschaft mit starker Mentalität, die sich kaum den Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung gefallen lassen wird wollen.

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