SV Sandhausen: Ist die Offensivschwäche zurück?

Nur ein Tor in den letzten drei Spielen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 15.07.20 | 18:29
Andrew Wooten

Auch Andrew Wooten blieb gegen Duisburg ohne Tor © Imago

Der Einstand von Uwe Koschinat als Trainer des SV Sandhausen verlief mit einem 4:0-Heimsieg gegen den FC Ingolstadt und danach einem 3:3 beim SC Paderborn vielversprechend. Bestätigen konnten die Kurpfälzer diese Anfangserfolge aber nicht und sind nun schon wieder seit drei Partien sieglos.

Auf Niederlagen im DFB-Pokal beim 1. FC Heidenheim (0:3) und bei Dynamo Dresden (1:3) folgte am Freitagabend ein enttäuschendes 0:0 im Kellerduell gegen den MSV Duisburg. Mit nur fünf Punkten aus sechs Spielen liest sich die Bilanz im eigenen Stadion weiterhin dürftig. Insbesondere auch deshalb, weil in fünf dieser sechs Partien kein eigenes Tor gelungen ist.

Spieler hadern mit der Chancenverwertung

Generell hat die Sandhäuser Offensive ihren Anfangsschwung nach dem Trainerwechsel offenkundig wieder verloren. Nur ein Tor gelang in den vergangenen drei Pflichtspielen.

Allerdings lag es gegen Duisburg trotz schwächerer Phasen während der Partie nicht an fehlenden Torgelegenheiten, wie auch Denis Linsmayer auf der vereinseigenen Webseite betonte: „Was das Engagement betrifft, kann uns heute niemand einen Vorwurf machen. Was wir uns ankreiden lassen müssen, ist die Fahrlässigkeit bei unseren Torchancen.“

„ Wir hätten es verdient gehabt, zu gewinnen. ”
Niklas Lomb

Ähnlich äußerte sich Torwart Niklas Lomb, der indes auch das Positive aus dem torlosen Remis zog: „Wir haben uns heute viele Chancen herausgearbeitet und hätten es meiner Meinung nach verdient gehabt, zu gewinnen. Dennoch können wir auf der heutigen Leistung aufbauen. Hinten stand die Null und das gibt uns Sicherheit für die kommenden Spiele nach der Länderspielpause.“

Dann wartet zunächst ein nicht einfaches Auswärtsspiel bei Holstein Kiel, ehe der 1. FC Heidenheim zum ersten von noch drei Heimspielen vor Weihnachten an den Hardtwald reist. Heimtore werden gegen Heidenheim, Jahn Regensburg und die SpVgg Greuther Fürth zwingend nötig sein, um den Jahreswechsel nicht unter dem Strich zu erleben.

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