SV Sandhausen: Ist Efkan Bekiroglu ein Thema?

Uwe Koschinat schließt Wintertransfers nicht aus

Efkan Bekiroglu

Einst beim FC Augsburg II, aktuell Leistungsträger beim TSV 1860 München: Efkan Bekiroglu. © imago images / Kolbert Press

Mit der noch vor Weihnachten erfolgten Vertragsverlängerung mit Trainer Uwe Koschinat bis 2022 hat der SV Sandhausen einen Haken hinter eine Schlüsselpersonalie machen können. In enger Absprache mit dem 48 Jahre alten Fußball-Lehrer geht es in den kommenden Tagen nun an die weitere Personalplanung.

Gegenüber der Rhein-Neckar-Zeitung deutete Koschinat indes schon an, nicht viel verändern zu wollen. „Sehr häufig sind Teamgeist und Zusammenhalt wichtiger als die Leistung einzelner Spieler“, verweist der SVS-Coach das funktionierende Gebilde und betonte, „nicht auf Gedeih und Verderb etwas tun“ zu müssen.

Wenn ein Transfer uns sportlich stärker macht, muss man das tun. (Uwe Koschinat)

Gänzlich ausschließen will Koschinat aber nicht, dass winterliche Verstärkung an den Hardtwald kommt: „Wenn wir aber überzeugt sind, dass ein Transfer uns sportlich stärker macht, muss man das tun. Dann darf man nicht auf Einzelschicksale achten, sondern muss sehen, ob das dem SV Sandhausen weiterhilft.“

Bekiroglus Vertrag läuft aus

Ein möglicher Kandidat könnte Efkan Bekiroglu vom TSV 1860 München sein, für den nach Informationen der TZ eine Anfrage aus Sandhausen vorliegen soll. Mit dem Karlsruher SC gibt es aber offenbar einen weiteren Interessenten aus der 2. Bundesliga für den 24 Jahre alten Mittelfeldspieler, der es in der laufenden Drittliga-Saison zwar verletzungsbedingt nur auf zehn Einsätze bringt, dabei aber mit drei Toren und zwei Vorlagen überzeugen konnte.

Bekiroglu hat seine Stärken im Spiel nach vorne und könnte dazu beitragen, die abgesehen von der Doppelspitze Kevin Behrens / Aziz Bouhaddouz ausbaufähige Torgefahr im Team des SVS zu erhöhen. Da der Vertrag des in Dachau geborenen Deutsch-Türken am Ende der Saison ausläuft, schließt man bei den Münchner Löwen einen Verkauf noch im Winter nicht aus, um den 2018 vom FC Augsburg II gekommenen Techniker nicht ablösefrei ziehen lassen zu müssen.

Nicht zuletzt wegen des Verkaufs von Philipp Förster Anfang September an den VfB Stuttgart hätte der SV Sandhausen die Mittel, um auch eine Ablöse zu bezahlen, die den mittleren sechsstelligen Bereich kaum übersteigen dürfte.

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