SV Sandhausen: Keine Zweifel an Uwe Koschinat

Trainerwechsel scheint bereits verpufft

Uwe Koschinat

Hatte zuletzt nur wenig Grund zum Lachen: Uwe Koschinat © Imago / Stefan Bösl

Nach der mit besserer Chancenverwertung und einer konzentrierteren Defensivarbeit vermeidbaren Niederlage bei Holstein Kiel (1:2) fand der SV Sandhausen am gestrigen Sonntag sehr gut ins Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim. Doch nach starkem Start samt Führung durch Philipp Förster gaben die Kurpfälzer die Begegnung aus der Hand und zog erneut mit 1:2 den Kürzeren.

Inklusive dem 0:3 im DFB-Pokal just in Heidenheim verlor Sandhausen somit vier der letzten fünf Pflichtspiele bei nur einem Remis. Nach einem 4:0-Kantersieg beim Einstand von Uwe Koschinat und einem ordentlichen 3:3 danach beim SC Paderborn scheint der Trainerwechsel mit Blick auf die dürftigen Ergebnisse der letzten Wochen schon wieder verpufft.

Torwartwechsel funktioniert nicht wie erhofft

Gegen Heidenheim unternahm Koschinat den Versuch, mittels eines Torwartwechsels einen neuen Reiz zu setzen und brachte Marcel Schuhen für Niklas Lomb, der in den letzten Spielen zwar nicht überragend hielt, aber auch nicht patzte. Die Rechnung mit Schuhen ging allerdings nicht auf. Beim Heidenheimer Ausgleichstreffer durch Arne Feick machte Schuhen nicht die beste Figur, wenngleich der Ball noch abgefälscht wurde.

Uwe Koschinat macht einen Super-Job. (Jürgen Machmeier)

Ungeachtet dessen genießt Trainer Koschinat am Hardtwald weiterhin das volle Vertrauen. „Uwe Koschinat macht einen Super-Job. Er brennt, macht alles. Er lobt viel, hat eine positive Ausstrahlung. Unsere Entscheidung für ihn war richtig“, zweifelt Präsident Jürgen Machmeier in der Rhein-Neckar-Zeitung nicht daran, den richtigen Coach verpflichtet zu haben.

Aber natürlich müssen aus den drei verbleibenden Spielen bis Weihnachten Punkte her, nachdem seit Sonntag nur noch Rang 17 zu Buche steht. Bei Arminia Bielefeld bietet sich kommende Woche die Möglichkeit, einen anderen Klub mit in den Keller zu ziehen. Und danach sollte gegen Jahn Regensburg und die SpVgg Greuther Fürth auch zu Hause gepunktet werden, wo die bisherige Ausbeute mit fünf Zählern aus sieben Spielern sehr mager ist.

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