SV Sandhausen: Kister und Klingmann wieder Alternativen

Routiniers sammeln im Test gegen Frankfurt Spielpraxis

Tim Kister

Tim Kister ist 2019/20 noch ohne Einsatz. © imago images / foto2press

Gegen eine mit vielen Nachwuchskräften besetzte B-Elf von Eintracht Frankfurt hat der SV Sandhausen am gestrigen Donnerstag in einem Testspiel zwar mit 1:2 den Kürzeren gezogen, aber dennoch einige wertvolle Erkenntnisse gewonnen.

Vor allem hat die Partie gegen den Bundesligisten den wesentlichen Zweck erfüllt. „Das war heute ein sehr guter Test bei top Bedingungen. Wir wollten vor allem den Spielern, die zuletzt nicht immer über die volle Distanz zum Einsatz kamen, Spielpraxis unter Wettkampfbedingungen geben. Das hat sehr gut funktioniert“, zeigte sich mit Mikayil Kabaca der Sportliche Leiter des SVS auf der vereinseigenen Webseite zufrieden.

Kister meldet sich wieder zurück

Kabaca hob als positiven Aspekt zudem hervor, dass „wir verletzungsfrei geblieben“ sind. Vielmehr konnten zwei Spieler, die in den vergangenen Wochen bzw. Monaten nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung standen, ihre wiedererlangte Fitness nachweisen.

Zum einen stand Tim Kister in der Innenverteidigung über 78 Minuten auf dem Platz. Der 32-Jährige zählte zwar bereits in den letzten vier Spielen zum Kader, kam nach drei Mittelfußbrüchen zwischen März 2018 und April 2019 samt zwischenzeitlichen Comebacks aber noch nicht wieder im Zweitliga-Alltag zum Zug. Nun aber wies Kister nach, wieder eine vollwertige Alternative darzustellen.

Das gilt auch für Rechtsverteidiger Philipp Klingmann, der gegen die Eintracht die kompletten 90 Minuten absolvierte und sogar zum zwischenzeitlichen Ausgleich traf. Dem 31-Jährigen machten in den letzten Wochen laut der Rhein-Neckar-Zeitung Nachwirkungen eines bereits Anfang 2018 erlittenen Schädelbruchs zu schaffen, doch inzwischen ist auch Klingmann wieder beschwerdefrei.

Die Viererkette steht

Im Jahr 2019 reichte es für den Routinier indes nur zu einem Kurzeinsatz noch in der vergangenen Saison. In der laufenden Spielzeit saß Klingmann an den ersten neun Spieltagen durchweg auf der Bank, ehe sich die gesundheitlichen Probleme einstellten.

Das Schicksal Klingmanns teilen sämtliche Sandhäuser Defensivkräfte, die sich in zweiter Reihe befinden. Denn wie Torwart Martin Fraisl verpasste mit Rechtsverteidiger Dennis Diekmeier, den Innenverteidigern Gerrit Nauber und Aleksandr Zhirov sowie Linksverteidiger Leart Paqarada auch die gesamte Viererkette in dieser Saison noch keine Minute.

Klingmann und Kister sowie auch Jesper Verlaat und Sören Dieckmann, die in Frankfurt ebenfalls ran durften, müssen auch weiterhin Geduld zeigen. Angesichts von je drei gelben Karten bei Nauber und Paqarada könnte die aktuell zweite Reihe aber bald gefragt sein.

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