SV Sandhausen: Machmeier räumt Fehler ein

Kader falsch zusammengestellt

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Freitag, 15.01.2021 | 09:54
Jürgen Machmeier vom SV Sandhausen

Präsident Jürgen Machmeier will den SVS mit einer Kurskorrektur retten. ©Imago images/ foto2press

Das 4:0 über den 1. FC Heidenheim soll für den SV Sandhausen eine Initialzündung gewesen sein, hofft man am Hardtwald. Dass sie so spät kommt, liegt laut Präsident Jürgen Machmeier auch an Fehlern, die im Sommer gemacht wurden.

„Ich denke, das Hauptproblem ist, dass wir vielleicht zu viele Häuptlinge und zu wenige Indianer geholt haben. Einige Spieler haben noch nicht verinnerlicht, was das SV-Gen ist und was man hier abliefern muss. Wir bekommen nirgendwo was geschenkt und müssen uns alles hart erarbeiten“, so der 60-Jährige im Sport-Kurier Mannheim zur Kaderplanung.

Zwei Indianer melden sich zurück

Passend dazu klappte es mit dem Befreiungsschlag gerade dann, als in Alexander Rossipal und Ivan Paurevic zwei im Sommer eigentlich schon aussortierte „Indianer“ wieder gefragt waren und das Spiel gegen Heidenheim mit starken Leistungen entschieden.

Besonders Rossipal überzeugte mit Tor und Vorlage, setzte ein Ausrufezeichen gegenüber dem im Sommer für Sandhausener Verhältnisse mit Star-Potential geholten Diego Contento. Dieser wird nach seinem Trainingsunfall mit Gehirnerschütterung noch weiter fehlen.

Ob die Fehler aus dem Sommer im Wintertransferfenster auch noch mit externen Verstärkungen ausgeglichen werden, ist offen. Gerüchte gibt es laut fussballeck um ein Interesse des SVS an Jared Khasa vom Schweizer Erstligsten FC Sion. Der Rechtsaußen soll womöglich verliehen werden.

Plant Trainer Schiele aber weiter mit einer Dreierkette, dürfte der 23-Jährige als reiner Offensivspieler aber kaum für den Flügel eingeplant sein. Andererseits hat Schiele bei den Würzburger Kickers auch schon Fabio Kaufmann sehr erfolgreich besseres Defensivverhalten antrainiert. Zudem ist Khasa mit 1,89 Meter sicher auch eine Option für das Zentrum.