SV Sandhausen: Noch zu retten?

Zumindest das Restprogramm macht etwas Hoffnung

Denis Linsmayer

Leitete mit seinem Ballverlust vor dem 0:1 die Niederlage ein: Denis Linsmayer © Imago / Jan Hübner

Nach dem Sieg des MSV Duisburg gegen den 1. FC Magdeburg ist der SV Sandhausen am Freitagabend auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht und hat es am gestrigen Samstag nicht geschafft, die rote Laterne wieder abzugeben. Stattdessen bedeutete eine 0:3-Niederlage gegen Erzgebirge Aue einen heftigen Nackenschlag im Kampf um den Klassenerhalt.

Das rettende Ufer bleibt zwar „nur“ fünf Punkte entfernt, doch bis zum Relegationsplatz sind es nun auch schon drei Punkte und sollte der FC Ingolstadt heute gegen den 1. FC Köln gewinnen, würde sich diese Distanz ebenfalls auf fünf Zähler vergrößern. Mit einer Leistung wie gegen Aue verbietet sich der Blick auf die Konkurrenz indes ohnehin. Denn in dieser Verfassung dürften die Kurpfälzer nicht mehr zu retten sein.

Das 0:3 in der Höhe leider absolut verdient und der Tiefpunkt. (Uwe Koschinat)

Bei der Analyse der herben Pleite nahm zumindest niemand ein Blatt vor den Mund. Während Geschäftsführer Otmar Schork auf der vereinseigenen Webseite vom „Tiefschlag der Saison“ sprach, sah Trainer Uwe Koschinat vor allem ein mentales Problem: „Am Ende hat man gemerkt, dass einige Spieler unheimlich mit sich selbst zu tun haben und, dass wir wahnsinnig viele falsche Entscheidungen getroffen haben. Insofern ist das 0:3 in der Höhe leider absolut verdient und der Tiefpunkt.“

Bereits alle Partien gegen das Spitzentrio absolviert

Denis Linsmayer, der seinen Ballverlust vor dem 0:1 in der ersten Spielminute als „totalen Blackout“ bezeichnete, ist aber noch lange nicht dazu bereit, den Kopf in den Sand zu stecken: „Wir müssen das jetzt schnellstmöglich aufarbeiten, aber wenn wir nicht alle an die Wende glauben würden, dann wären wir fehl am Platz. Gegen Magdeburg haben wir in einer Woche das nächste Endspiel.“

Gegen Magdeburg haben wir in einer Woche das nächste Endspiel. (Denis Linsmayer)

Klar ist, dass bei einem direkten Konkurrenten im Tabellenkeller gepunktet werden muss. Dann wären die Chancen auf die Rettung weiterhin intakt, zumal das Restprogramm ein zumindest kleiner Mutmacher ist. Mit dem Hamburger SV, dem 1. FC Union Berlin und dem 1. FC Köln hat der SVS die Duelle mit den Top-Drei bereits hinter sich gebracht, die der Konkurrenz überwiegend noch bevorstehen.

Schon Mitglied bei Wettanbieter William Hill? Jetzt exklusiven William Hill Bonus sichern & mit bis zu 100€ gratis Guthaben auf Sandhausen wetten!