SV Sandhausen: Poker um Philipp Förster

Erste Angebote von Union Berlin abgelehnt

Philipp Förster

Bald gemeinsam in der Bundesliga? Philipp Förster (r.) im Duell mit Unions Ken Reichel. © imago images / Matthias Koch

Dem SV Sandhausen droht der Verlust eines weiteren Leistungsträgers, nachdem das am Dienstag medial durchgesickerte Interesse des 1. FC Union Berlin an Philipp Förster inzwischen bestätigt ist. Ob der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler Sandhausen aber tatsächlich in Richtung Hauptstadt verlassen wird, ist noch längst nicht sicher.

Auch ein nachgebessertes Angebot hat nicht unseren Vorstellungen entsprochen. (Mikayil Kabaca)

Sandhausens Sportlicher Leiter Mikayil Kabaca machte gegenüber der Rhein-Neckar-Zeitung nun zwar kein Geheimnis aus dem Werben der Eisernen, verriet indes auch, dass beide Klubs bislang nicht auf einen gemeinsamen Nenner gekommen sind: „Die Berliner haben ein erstes Angebot abgegeben, das wir nicht akzeptiert haben, auch ein nachgebessertes Angebot hat nicht unseren Vorstellungen entsprochen.“

SVS mit Verlängerungsoption

Der SVS sitzt dabei am längeren Hebel. Zwar läuft Försters Vertrag in Sandhausen nur noch ein Jahr, kann aber von Vereinsseite per Option um eine weitere Spielzeit bis 2021 verlängert werden. Klar scheint deshalb, dass Union eine Ablöse deutlich im siebenstelligen Bereich auf den Tisch legen muss, damit Förster die Freigabe erteilt, wenngleich sich Kabaca nicht im Detail zur Höhe der Forderungen äußert.

Da dank der Verlängerungsoption 2020 kein ablösefreier Verlust Försters droht, ist im Moment auch ein Scheitern der Gespräche nicht auszuschließen. Trainer Uwe Koschinat wäre in diesem Fall vermutlich nicht ganz unglücklich, den fünffachen Torschützen der abgelaufenen Saison weiterhin zu seinem Kader zählen zu können.

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