SV Sandhausen: Überrascht Koschinat den HSV?

Trainer schließt veränderte Grundordnung nicht aus

Uwe Koschinat

Uwe Koschinat lässt sich vor dem Spiel gegen den HSV nicht in die Karten schauen. © imago images / foto2press

Seine aktuelle Serie von sechs ungeschlagenen Spielen in Folge mit zwei Siegen und vier Unentschieden würde der SV Sandhausen gerne bis Weihnachten verlängern, muss dafür in den Heimspielen gegen den Hamburger SV und Holstein Kiel aber hohe Hürden überspringen. Mit Auftritten wie in den letzten Wochen, insbesondere im jüngsten Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (2:1) ist dem SVS aber ein positiver Jahresausklang fraglos zuzutrauen.

Verzichten muss Trainer Uwe Koschinat allerdings auf Robin Scheu, der sich in den letzten Wochen ins Team gespielt hat, am vergangenen Spieltag beim 1:1 in Dresden aber just nach seinem Premierentor aufgrund einer Muskelverletzung vom Feld musste. Bitter auch deshalb, weil der SVS mit Scheu als drittem zentralem Mittelfeldmann hinter Zehner Besar Halimi und der Doppelspitze Kevin Behrens / Aziz Bouhaddouz zuletzt eine funktionierende Formation gefunden hatte.

Dreierkette als Option?

Als möglichen Ersatz für Scheu nannte Koschinat auf der Pressekonferenz am Donnerstag Marlon Frey und Emanuel Taffertshofer, die das Mittelfeldzentrum mit Denis Linsmayer und Ivan Paurevic wieder komplettieren könnten. Konkret wollte sich der SVS-Coach aber nicht in die Karten schauen lassen und bezeichnete auch eine veränderte Grundordnung als Option.

In diesem Zusammenhang sind mehrere Varianten vorstellbar. So könnten Paurevic und Linsmayer auch eine klassische Doppelsechs bilden, während Halimi etwas nach außen rückt und ein zweiter offensiver Akteur, der ebenfalls eher über den Flügel agieren würde, ins Team kommt. Philip Türpitz und der nach auskurierter Erkältung wieder fitte Rúrik Gíslason sind in diesem Zusammenhang Kandidaten für die erste Elf.

Denkbar ist aber auch die Umstellung auf eine Dreier- bzw. Fünferkette. Tim Kister wäre in diesem Fall der dritte Innenverteidiger neben Aleksandr Zhirov und Gerrit Nauber. Davor würden Paurevic und Linsmayer wiederum eine Doppelsechs bilden mit Halimi als Zehner hinter der bekannten Doppelspitze. Vorteil bei dieser Variante wären die Freiräume für die offensivstarken Außenverteidiger Dennis Diekmeier und Leart Paqarada – letzterer kehrt nach verbüßter Gelbsperre zurück.

Allerdings spricht gegen eine Dreierkette, dass der HSV nur mit einem zentralen Angreifer erwartet wird. Setzt Koschinat aber darauf, die starken Hamburger Flügelspieler wie Bakery Jatta, Sonny Kittel oder auch Martin Harnik konsequent zu doppeln, könnte ein dritter Innenverteidiger dennoch sinnvoll sein.

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