SV Sandhausen: Vertrauen für die Mannschaft

Präsident Machmeier von der Wende überzeugt

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 24.09.18 | 17:00
Tim Knipping

Soll spätestens in der Rückrunde wieder mitmischen: Tim Knipping © Imago / Eibner

Mit Blick auf die Tabelle muss man beim SV Sandhausen von einer unglücklichen Gestaltung des Spielplans sprechen. Denn die Kurpfälzer trafen an den ersten sechs Spieltagen auf die sechs Mannschaften, die aktuell auf den ersten sechs Plätzen liegen. Auch, weil alle gegen den SVS gepunktet haben, der mit lediglich zwei Zählern auf Rang 17 liegt und vor dem Kellerduell bei Erzgebirge Aue am Mittwoch schon unter Druck steht.

Jürgen Machmeier ist dennoch weit davon entfernt, in Panik auszubrechen. Vielmehr sprach der Präsident der Mannschaft am Freitagabend nach dem 0:2 gegen den 1. FC Köln noch auf dem Platz Mut zu und danach in der Rhein-Neckar-Zeitung auch das volle Vertrauen aus.

„Wir sind optimistisch, dass wir es hinbekommen. Die Mannschaft ist stark genug, das hat sie bewiesen. Es werden Gegner kommen, die nicht jeden kleinen Fehler gleich bestrafen“, hofft Machmeier, dass der Ertrag gegen auf dem Papier schwächere Gegner in den nächsten Wochen stimmt und man sich aus der aktuell misslichen Lage befreien kann.

Aktuell keine Gedanken an Nachverpflichtungen

Mit erneuten Negativerlebnissen in Aue und danach im nächsten richtungsweisenden Spiel gegen den derzeit ebenfalls noch sieglosen 1. FC Magdeburg will sich Machmeier unterdessen gar nicht erst beschäftigen. Vielmehr hob Machmeier nochmals hervor, von aktuellen Aufgebot überzeugt zu sein und deshalb im Moment auch nicht an Korrekturen personeller Art zu denken.

„ Der Kader ist stark genug. ”
Jürgen Machmeier

„Ich habe der Mannschaft am Freitagabend mein vollstes Vertrauen ausgesprochen. In der Winterpause wird Tim Knipping zurückkommen. Es gibt keinen Grund für Nachverpflichtungen. Der Kader ist stark genug“, so der Klubboss, der auf eine Steigerung der vielen Neuzugänge aus unteren Klassen hofft.

Was passiert, wenn sich diese Hoffnungen nicht erfüllen, bleibt freilich abzuwarten.

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