SV Sandhausen: Weitere Neuzugänge sind möglich

Kenan Kocak hält die Augen weiter offen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 15.01.21 | 13:02
Kenan Kocak

Will die Tür für weitere Neuzugänge noch nicht schließen: Kenan Kocak © Imago / Sportsword

Mit Aleksandr Zhirov (Enisey Krasnoyarsk) und Jesper Verlaat (Werder Bremen II) hat der SV Sandhausen am Dienstag bereits seine Neuzugänge Nummer neun und zehn an Land gezogen. Nimmt man den von einer Ausleihe zum Halleschen FC zurückkehrenden Erik Zenga hinzu, werden bei der ersten Einheit auf dem Trainingsplatz am 23. Juni voraussichtlich elf neue Gesichter zu sehen sein.

Im Gegenzug verlassen zwar auch acht Spieler den Verein, von denen aber nur Richard Sukuta-Pasu (MSV Duisburg) einigermaßen regelmäßig zum Einsatz gekommen ist. Weitere Abgänge von Spielern, die aus unterschiedlichen Gründen kaum eine Rolle gespielt haben, sind im Bereich des Möglichen. So steht etwa für Vorjahreszugang Mirco Born, der nach einem Kreuzbandriss nur in der zweiten Mannschaft zum Zug kam, eine Ausleihe im Raum.

Kocak wieder als Entwickler gefragt

Auf der anderen Seite will Trainer Kenan Kocak im „Kicker“ (Ausgabe 49/2018 vom 14. Juni 2018) aber auch nicht ausschließen, dass sich in Sachen Neuzugänge noch etwas tut: „Wir werden weiter die Augen offenhalten. Die Transferzeit geht noch ein Weilchen, obwohl es wünschenswert ist, wenn du alle Spieler beim Saisonauftakt beisammen hast.“

„ Wir werden weiter die Augen offenhalten. ”
Kenan Kocak

Weil alle Neuzugänge inklusive dem aus der zweiten russischen Liga kommenden Zhirov bislang nur in unterklassigen bzw. schwächer einzustufenden Ligen aktiv waren, weiß Kocak um die abermals anstehende Aufgabe: „Wir gehen den bewährten Weg weiter und holen junge Talente und Spieler aus unteren Ligen. Wir müssen versuchen, sie schnell zweitligatauglich zu machen. Das ist uns in vielen Fällen gelungen.“

Angesichts des guten Händchens, dass der SVS in den letzten Jahr bei seinen Neuzugängen bewiesen hat, ist es nicht unwahrscheinlich, dass auch diesmal wieder der eine oder andere Volltreffer unter den Neuen ist. Das freilich wird in einer Liga, die tendenziell im Vergleich zum Vorjahr stärker ist, auch nötig sein.

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