SV Sandhausen: Wintertransfers nicht ausgeschlossen

Vertrauen aber auch für den vorhandenen Kader

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 05.11.18 | 17:53
Otmar Schork

Setzt auch auf mehrere Rückkehrer: Otmar Schork © Imago / Nordphoto

Nach dem Traumeinstand von Trainer Uwe Koschinat mit dem 4:0 gegen den FC Ingolstadt ist der SV Sandhausen wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. War das 3:3 beim SC Paderborn noch ein ordentliches Ergebnis, so bedeuteten die Niederlagen im DFB-Pokal beim 1. FC Heidenheim (0:3) sowie nun bei Dynamo Dresden (1:3) erste Rückschläge nach dem Trainerwechsel.

Neun Punkte aus den ersten zwölf Partien sind nach wie vor eine schwache Zwischenbilanz, die hochgerechnet kaum zum Klassenerhalt reichen wird. Der SVS muss sich also steigern und wird sicherlich auch darüber nachdenken, was in den nächsten Wochen und vor allem auf dem winterlichen Transfermarkt optimiert werden kann.

„ Natürlich werden wir in den nächsten Wochen genau hinschauen. ”
Otmar Schork

Geschäftsführer Otmar Schork äußerte sich in der Rhein-Neckar-Zeitung auf die Frage nach möglichen Nachbesserungen im Winter indes noch eher zurückhaltend: „Die Spielervermittler positionieren sich bereits seit vier Wochen. Wir haben einen Kader von 29 Profis. Da gibt es noch einige Optionen. Natürlich werden wir in den nächsten Wochen genau hinschauen.“

Fünf Verletzte kehren zurück

Zum einen schloss Schork damit nicht aus, dass Transfers möglich sind, sollte Coach Koschinat in den Spielen bis Weihnachten Schwachstellen ausmachen. Zum anderen macht der Geschäftsführer mit seiner Aussage aber auch erneut deutlich, weiterhin Vertrauen in den durchaus auch breiten Kader zu haben.

Konkret setzt Schork auch darauf, dass nach der Winterpause fünf Langzeitverletzte den Konkurrenzkampf und die Qualität in der ersten Elf erhöhen sollen: „Wir rechnen damit, dass Tim Knipping, Ken Gipson und natürlich Marcel Schuhen am 7. Januar mit ins Trainingslager fliegen, das wir wahrscheinlich in der Türkei verbringen. Bei Tim Kister und Nejmeddin Daghfous könnte es noch ein bisschen länger dauern.“

Sollten Kister und Daghfous, die in fittem Zustand zu den Leistungsträgern zählen, auch im Januar noch nicht zur Verfügung stehen, wäre das aber sicherlich eine Schwächung, die in die Transferplanungen der Sandhäuser Verantwortlichen einfließen könnte.

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