Wehen Wiesbaden: Der Knoten ist eindrucksvoll geplatzt

Alle Offensiven in der Startelf treffen

Manuel Schäffler

Durfte in Osnabrück erstmals im neuen Jahr jubeln – und das gleich dreimal: Manuel Schäffler. © imago images / Hartenfelser

Vor dem Aufsteigerduell am Freitagabend beim VfL Osnabrück kam man in Bezug auf den SV Wehen Wiesbaden nicht umhin, nach nur einem Punkt und einem Tor aus den letzten vier Begegnungen gleichermaßen ein Formtief und eine Offensivschwäche zu thematisieren. In den 90 Minuten an der Bremer Brücke beendete der SVWW dann aber auf eindrucksvolle Art und Weise seine Durststrecke und kletterte mit dem 6:2-Auswärtssieg zumindest für eine Nacht auf Relegationsplatz 16.

Nur 26 Minuten benötigte die Mannschaft von Trainer Rüdiger Rehm in Osnabrück, um vier Tore und damit genauso viele wie in den ersten sechs Spielen im Jahr 2020 zu erzielen.

Wir haben aus fast jeder Chance ein Tor gemacht und die Treffer gut herausgespielt. (Rüdiger Rehm)

„Wir haben in der ersten Hälfte unsere Effizienz, die uns über Jahre ausgezeichnet hat, die wir in den letzten Wochen aber haben vermissen lassen, wiedergefunden. Wir haben aus fast jeder Chance ein Tor gemacht und die Treffer gut herausgespielt“, zeigte sich Rehm auf der vereinseigenen Webseite anders als in den letzten Wochen mit der Offensivleistung überaus zufrieden, versäumte es indes auch nicht auf eine Schlüsselszene hinzuweisen.

„Wenn vor der Halbzeit das 3:5 fällt, bebt die Bremer Brücke und dann wäre es nochmal ganz schwierig geworden“, bezog sich der SVWW-Coach auf die Chance von Marcos Alvarez, der kurz nach dem Osnabrücker 2:5 freistehend vorbei zielte.

Torjäger Schäffler beendet seine Flaute

Besonders erfreulich und enorm wichtig für die letzten neun Spieltage war, dass sämtliche vier in der Startelf aufgebotenen Offensivkräfte Erfolgserlebnisse verbuchen konnten. Der zuvor 2020 noch torlose Torjäger Manuel Schäffler schnürte sogar einen Dreierpack und steht nach dem geplatzten Knoten nun bei 15 Saisontreffern. Stefan Aigner, Maximilian Dittgen und Daniel-Kofi Kyereh komplettierten den Torreigen und zahlten das von Rehm über die letzten Wochen erhaltene Vertrauen zurück.

Nun gilt es aber natürlich nachzulegen, was allerdings mit Blick auf die anstehenden Aufgaben gegen den VfB Stuttgart und beim 1. FC Heidenheim nicht ganz einfach werden dürfte.

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