Wehen Wiesbaden: Länger ohne Heinz Lindner?

Torwart verletzt sich im Abschlusstraining

Heinz Lindner im Tor des SV Wehen Wiesbaden

Heinz Lindner fehlte gegen den HSV wegen Adduktorenproblemen. © imago images/Hartenfelser

Unter dem Strich war es zwar auch nur ein Punkt, doch das gestrigen 1:1 des SV Wehen Wiesbaden gegen den Hamburger SV fiel fraglos in die Kategorie „gefühlter Sieg“. Schließlich gelang dem Aufsteiger erst in der Nachspielzeit der Ausgleich gegen einen individuell sicher auf allen Positionen besser besetzten Tabellenführer, der zu diesem Zeitpunkt nach der harten roten Karte für Stefan Aigner zudem schon über eine halbe Stunde lang in Überzahl auf dem Platz stand.

Dementsprechend war die Freude im Lager des SVWW über den späten Treffer ausgerechnet durch den ehemaligen Hamburger Törles Knöll groß. Auch, da die Mannschaft von Trainer Rüdiger Rehm zum fünften Mal in Folge ungeschlagen geblieben ist, obwohl schon vor dem Platzverweis gegen Aigner Nackenschläge weggestecken werden mussten.

Watkowiak mit Licht und Schatten

Der erste bereits vor dem Anpfiff mit dem Ausfall von Torhüter Heinz Lindner. Der Österreicher, der sich in seinen ersten Wochen direkt zum Rückhalt aufgeschwungen hat, klagte im Abschlusstraining über Probleme im Adduktorenbereich. Dafür rückte Lukas Watkowiak zwischen die Pfosten, der beim Hamburger Führungstreffer nicht die beste Figur abgab, dafür aber später ein vermutlich vorentscheidendes 0:2 verhinderte.

Ob Watkowiak, als dessen Ersatz aufgrund der Verletzungen der übrigen Keeper Jan-Christoph Bartels, Jan Albrecht und Arthur Lyska der 40-jährige Torwarttrainer Marjan Petkovic auf der Bank saß, auch am Freitag im Kellerduell bei Dynamo Dresden beginnen wird, ist noch offen.

Denn derzeit ist noch nicht klar, wie schwer es Lindner erwischt hat. Momentan ist somit noch die Hoffnung auf Entwarnung und auf einen Einsatz in Dresden vorhanden.

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