Wehen Wiesbaden: Mit neuer Offensive nach Karlsruhe?

Neben Manuel Schäffler droht auch Stefan Aigner auszufallen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 16.12.19 | 08:09
Daniel Kofi Kyereh am Ball für den SV Wehen Wiesbaden

Rückt Daniel Kofi Kyereh in die Sturmspitze? ©Imago images/Oliver Hardt

Weil Holstein Kiel beim 1. FC Nürnberg in letzter Sekunde zum 2:2 ausgeglichen hat, bleibt dem SV Wehen Wiesbaden zumindest bis zum kommenden Wochenende die Hoffnung darauf, Weihnachten nicht auf einem direkten Abstiegsplatz verbringen zu müssen. Um den aktuellen 17. Tabellenrang im Jahr 2019 noch verlassen zu können, muss angesichts von zwei Punkten Rückstand auf Nürnberg am Freitagabend beim Karlsruher SC aber auf jeden Fall ein Sieg her.

Dieses Vorhaben wird allerdings dadurch verkompliziert, dass mit Manuel Schäffler der mit weitem Abstand beste Torschütze ausfällt. Der 30-Jährige, der bislang zwölfmal getroffen und damit exakt 60 Prozent der bisherigen 20 Saisontore des SVWW erzielt hat, handelte sich bei der 1:3-Niederlage am Wochenende beim FC St. Pauli die fünfte gelbe Karte ein und verpasst den Jahresausklang gesperrt.

Der Torjäger ist indes womöglich nicht die einzige Offensivkraft, auf die Trainer Rüdiger Rehm im Vergleich zum Spiel am Millerntor verzichten muss. Denn hinter dem am Samstag nach 70 Minuten mit muskulären Problemen ausgewechselten Stefan Aigner steht mit Blick auf Freitagabend ebenfalls ein Fragezeichen.

Knöll und Shipnoski als Nachrücker?

Als Ersatz für Schäffler darf Törles Knöll nach bislang acht Einwechslungen auf seinen ersten Einsatz in der ersten Elf hoffen. Aber auch Daniel-Kofi Kyereh könnte in die Spitze rücken, womit Maximilian Dittgen von der linken Abwehrseite wieder eine Reihe nach vorne rücken würde. Michel Niemeyer käme als Linksverteidiger neu in die Mannschaft.

Anstelle von Aigner hätte wohl Nicklas Shipnoski gute Karten. Der 21-Jährige stand an den ersten fünf Spieltagen immer auf dem Platz und dabei sogar dreimal in der Startelf. Seitdem reichte es allerdings nur noch zu drei Einwechslungen. Auf St. Pauli allerdings präsentierte sich der für Aigner gekommene Shipnoski in der Schlussphase engagiert und war mit seinem energischen Anlaufen an der Entstehung des Ausgleichstreffers nicht unbeteiligt

Am liebsten wäre es Coach Rehm aber sicherlich dennoch, stünde Aigner in Karlsruhe zur Verfügung. Ob es beim Routinier reicht, wird sich aber wohl erst in den nächsten Tagen entscheiden.

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