Wehen Wiesbaden: Patrick Schönfeld wieder im Pech

Routinier vorzeitig aus dem Trainingslager abgereist

Patrick Schönfeld

Patrick Schönfeld ist erst einmal außer Gefecht gesetzt. © imago images / Eibner

Wenn der SV Wehen Wiesbaden am heutigen Dienstag aus dem Trainingslager in Bad Gögging zurückkehrt, sind einige Dinge erledigt. Der Aufsteiger hat seinen Kader mit den bisherigen elf Neuzugängen bereits beisammen und inzwischen auch eine interne Hierarchie festgelegt. Während Sebastian Mrowca von Trainer Rüdiger Rehm als Kapitän bestätigt wurde, haben die Spieler einen fünfköpfigen Mannschaftsrat gewählt.

Neben Kapitän Mrowca gehören Manuel Schäffler, Moritz Kuhn, Lukas Watkowiak und Neuzugang Benedikt Röcker diesem Gremium an. Unabhängig von der Zugehörigkeit zum Mannschaftsrat haben aber weitere Spieler im Aufgebot das Zeug dazu, eine Führungsrolle einzunehmen. Sicherlich zu diesem Kreis zählt dank der geballten Erfahrung aus 149 Zweitliga-Spielen Patrick Schönfeld, der nun aber erst einmal außer Gefecht gesetzt wurde.

Immer wieder gesundheitliche Rückschläge

Wie der SVWW am Montagabend auf seiner Webseite mitteilte, ist Schönfeld vorzeitig aus dem Trainingslager abgereist. Der 30-Jährige erlitt eine Sehnenverletzung, die bereits in der Heimat behandelt wird. Wie lange Schönfeld ausfällt, steht unterdessen noch nicht fest.

Der Routinier bleibt damit aber weiter vom Pech verfolgt. In den vergangenen Jahren fiel Schönfeld immer wieder wegen mehr oder weniger schwerer Verletzungen sowie 2017/18 in Folge wegen einer Erkrankung am Pfeifferschen Drüsenfieber und einer anschließenden Gürtelrose lange aus.

Auch in der zurückliegenden Aufstiegssaison brachte es der flexibel einsetzbare Mittelfeldspieler aufgrund einer langwierigen Wadenverletzung nur auf 15 Einsätze in der 3. Liga. Im Endspurt war Schönfeld aber wieder fit, wenngleich es nach einer schwächeren Leistung bei der 1:2-Hinspielniederlage beim letztlich entscheidenden Relegations-Rückspiel beim FC Ingolstadt (3:2) nur zu einem Platz auf der Bank reichte.

Bis zum Auftaktspiel am 28. Juli gegen den Karlsruher SC dürfte es nach dem neuerlichen Rückschlag selbst mit der Ersatzbank eng werden.