1. FC Nürnberg: Leihspieler-Trio wohl ohne Zukunft

Stefaniak, Garcia und Hufnagel überzeugen nicht

Marvin Stefaniak

Konnte die Erwartungen allenfalls bedingt erfüllen: Marvin Stefaniak © Imago / Zink

Am Sonntag will sich der 1. FC Nürnberg mindestens mit einem Unentschieden und damit der Zweitliga-Meisterschaft möglichst für immer, zumindest aber für sehr lange Zeit aus dem Unterhaus verabschieden. Sich in der Bundesliga zu behaupten wird für den Club indes sicher zu einer großen Herausforderung, zumal die finanziellen Mittel im Vergleich zur Konkurrenz bescheiden ausfallen.

Nach Informationen des „Kicker“ (Ausgabe 39/2018 vom 11.05.2018) stehen Sportvorstand Andreas Bornemann rund vier Millionen Euro zur Verfügung, mit denen auf dem Transfermarkt kaum große Sprünge möglich sein werden. Bornemann und Trainer Michael Köllner werden auf der Suche nach ablösefreien oder kostengünstigen Spielern, die dennoch weiterhelfen, schon einen hervorragenden Riecher beweisen müssen.

Weiterverpflichtung von Werner wahrscheinlich

Ablösefrei zu haben wäre wohl Tobias Werner, der bislang vom VfB Stuttgart ausgeliehen ist und der sowohl bleiben will als auch soll. Der 32-jährige Offensivspieler hat sich mit zwei Toren und fünf Vorlagen in 25 Einsätzen durchaus für eine Weiterbeschäftigung empfehlen können. Das ist drei anderen Leihspielern hingegen nicht oder allenfalls bedingt gelungen, deren Zukunft daher eher nicht in Nürnberg liegen wird.

Lucas Hufnagel kam nur auf sechs Zweitliga-Einsätze und wird nach jetzigem Stand zum SC Freiburg zurückkehren. Für den erst im Winter von Werder Bremen gekommenen Ulisses Garcia stehen sogar nur zwei Partien zu Buche. Marvin Stefaniak, Winter-Leihgabe vom VfL Wolfsburg, bestritt zwar immerhin neun Partien, blieb bei lediglich einem Treffer aber auch hinter den Erwartungen zurück.

Gewinnt Nürnberg gegen Düsseldorf? Jetzt bei tipico wetten!