Dynamo Dresden: Ist Josef Husbauer ein Thema?

Gerüchte um den 21-fachen tschechischen Nationalspieler

Josef Husbauer im Champions-League-Spiel gegen den BVB.

Mit Slavia Prag spielte Josef Husbauer bis vor kurzem noch Champions League. ©imago images/PA Images

Ab Berlin, wohin die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski bereits am Samstag per Bus gereist war, brach Dynamo Dresden am heutigen Sonntagmorgen ins Trainingslager nach Spanien auf, wo in den kommenden Tagen intensive Arbeit auf dem Programm steht. Mit dabei sind dann auch die bisherigen Neuzugänge Patrick Schmidt und Marco Terrazzino, denen nach Möglichkeit noch weitere Verstärkungen folgen sollen.

Auf welchen Positionen sich die SGD noch verstärken möchte, hat Geschäftsführer Ralf Minge zu Wochenbeginn in Bild verraten: „Wir suchen noch einen Flügelspieler speziell für die rechte Seite und jemanden, der in der Innenverteidigung und vor der Abwehr spielen kann. Und dabei möglichst etwas Erfahrung mitbringt.“

Nur bedingt in dieses Raster passt Josef Husbauer von Slavia Prag, der aber laut dem Sportbuzzer von der tschechischen Tageszeitung „Sport“ mit Dresden in Verbindung gebracht wird. Der 29-Jährige brächte jede Menge Erfahrung, unter anderem auch aus 21 Länderspielen für Tschechien mit, ist kein klassischer defensiver Mittelfeldspieler, sondern agiert aus der Zentrale heraus eher offensiv. Für die Innenverteidigung wäre Husbauer keine Alternative.

Husbauer bei Slavia offenbar ohne Perspektive

Trotz 18 Einsätzen in der bisherigen Saison der Fortuna Liga und fünf Partien in der Champions-League-Vorrunde will sich Slavia offenbar im Zuge eines Verjüngungsprozesses von Husbauer trennen, der zuletzt auch schon bei Fortuna Düsseldorf gehandelt wurde, zudem auch bei Levski Sofia ein Thema gewesen sein soll.

Für den nur noch bis Saisonende gebundenen Husbauer soll Slavia eine Ablöse von 500.000 bis 750.000 Euro verlangen. Nimmt man das Gehalt des Routiniers hinzu, wäre eine Investition annähernd im Millionenbereich erforderlich. Fraglich, ob Dynamo dazu bereit wäre. Ebenso, ob sich Husbauer überhaupt vorstellen kann, aus der Champions League in den Abstiegskampf der 2. Bundesliga zu wechseln.

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