Dynamo Dresden: Mit welchem Personal ins Schlüsselspiel?

Rückkehrer sorgen für zusätzliche Alternativen

Niklas Kreuzer

Niklas Kreuzer steht nach verbüßter Rotsperre wieder zur Verfügung. © imago images / Picture Point

Inklusive dem unglücklichen Aus im DFB-Pokal nach Elfmeterschießen bei Hertha BSC hat Dynamo Dresden sechs Spiele in Folge verloren. Dass der auf Mannschaft und Trainer lastende Druck nun enorm ist, versteht sich von selbst, zumal am Freitagabend der SV Wehen Wiesbaden zum Duell Letzter gegen Vorletzter nach Dresden kommt.

Damit in der folgenden Länderspielpause keine Grundsatzfragen diskutiert werden müssen, ist ein Sieg für die SGD nahezu Pflicht. Dafür muss allerdings im Vergleich zu den letzten Ligaspielen in allen Belangen eine Steigerung her. Dessen ist sich auch Trainer Cristian Fiel bewusst, der für das Kellerduell aber wieder mehr Alternativen als zuletzt im Spiel beim VfB Stuttgart (1:3) zur Verfügung hat.

Große Auswahl im zentralen Mittelfeld

So steht Niklas Kreuzer nach drei Spielen Rotsperre wieder zur Verfügung und ist unabhängig von Dreier- oder Viererkette eine Alternative für beide Außenbahnen, die in den letzten Wochen indes nur zwei von mehreren Schwachpunkten waren. Für die linke Seite, auf der Brian Hamalainen den ordentlichen Auftritt aus dem Pokal nicht bestätigen konnte, wäre unterdessen auch Chris Löwe nach Adduktorenproblemen wieder eine Option.

Seine Gelbsperre abgebrummt hat unterdessen Patrick Ebert, der ebenfalls rechts spielen könnte, im Pokal in Berlin aber ein Empfehlungsschreiben für das zentrale Mittelfeld abgegeben hat.

Youngster Kevin Ehlers, der nach seinem bitteren Fehlschuss im Berliner Elfmeterschießen die Partie in Stuttgart krankheitsbedingt verpasste, sollte bis Freitagabend auch wieder zur Verfügung stehen. Mit Ehlers in der letzten Reihe würde Jannis Nikolaou für das defensive Mittelfeld frei. Dort herrscht im Kampf um vermutlich nur zwei Positionen die größte Konkurrenz. Neben Ebert und Nikolaou sind dort auch Dzenis Burnic sowie die körperlich starken Marco Hartmann und René Klingenburg Kandidaten.

Die Auswahl ist somit auf jeden Fall groß. Wer den Zuschlag erhält, dürfte dabei auch ein Stück weit von der Analyse des Gegners abhängen. Und nicht zuletzt wird auch die Trainingswoche zeigen, wer am ehesten bereit ist für einen Einsatz in der für den weiteren Saisonverlauf so wichtigen Partie.

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