Dynamo Dresden: Strafbefehle für Fanmarsch 2017

Bewährungs- und Geldstrafen gegen Beschuldigte

Dynamo Dresden Fans

Die Fanszene von Dynamo Dresden sorgte 2017 für massives Polizei-Aufegbot in Karslruhe. ©Imago images/Steffen Kuttner

Der viel-diskutierte Fanmarsch von Anhängern der SG Dynamo Dresden im Mai 2017 vor dem Spiel beim Karslruher SC hat nun Strafbefehle gegen etwa die Hälfte von 58 Verdächtigen nach sich gezogen. Im Rahmen der Aktion waren Dynamo-Fans in einheitlicher Militär-Kleidung gemeinsam zum Stadion gezogen. In diesem Zusammenhang kam es unter anderem zu Gewalt gegen Polizisten und Ordner.

SGD unterstützt Solidaritätskomitee weiter

Die Staatsanwaltschaft hatte Ermittlungen aufgenommen, die zu Hausdurchsuchungen führten. Gegen 58 Personen wurden Anzeigen erstattet. Keine konnte laut Mitteilung des Vereins aber direkt mit den Körperverletzungen oder Sachbeschädigungen in Verbindung gebracht werden.

Um den Betroffenen bei den Kosten für Gerichtsverfahren usw. zu helfen, hatte sich das „Solidaritätskomitee Dynamo“ gegründet, das von der SGD auch weiterhin unterstützt wird. Das begründete der Verein wie folgt: „Maßgeblich für diese Entscheidung ist, dass keinem der Betroffenen eine unmittelbare Begehung einer Körperverletzung oder Sachbeschädigung vorgeworfen wird, sondern ihnen das schädigende Verhalten Dritter zugerechnet wird.“

Obwohl die Beschuldigten keine Schuld eingestehen, akzeptieren sie die verhängten Bewährungs- und Geldstrafen, um weitere Kosten zu vermeiden. Nach über zwei Jahren kommen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu den Geschehnissen also  zum Abschluss.

Auf der Suche nach einem passenden Wettanbieter? Alle Mr Green Erfahrungen lesen und auf das nächste Dynamo-Spiel wetten!