Dynamo Dresden: Tim Boss will um seine Chance kämpfen

Keeper ist nur noch die Nummer drei

Tim Boss

Zuletzt nicht einmal mehr auf der Bank: Tim Boss © Imago / Robert Michael

Im Rahmen des Kurztrainingslagers in Bad Gögging  hat Dynamo Dresden am gestrigen Donnerstag ein unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragenes Testspiel beim FC Augsburg mit 1:2 verloren.

Trainer Cristian Fiel setzte insgesamt 20 Akteure ein und wechselte in der Pause auch auf der Torwartposition. Während die etatmäßige Nummer eins Markus Schubert bei der deutschen U20-Nationalmannschaft weilt, durfte Tim Boss von Beginn an ran und wurde dann zur zweiten Halbzeit von Patrick Wiegers abgelöst.

Boss unter Fiel noch nicht im 18er-Kader

Für Boss war es die Chance, zumindest 45 Minuten Spielpraxis zu sammeln, nachdem der 25-Jährige in den ersten beiden Spielen unter Coach Fiel nicht einmal mehr im Kader gestanden hatte. Fiel gab dem erfahrenen und für die Stimmung in der Mannschaft wichtigen Wiegers den Vorzug als Reservekeeper, was bei Boss nachvollziehbarerweise nicht wirklich für gute Laune sorgte.

„Es ist ja logisch, dass ich mit meiner Situation nicht zufrieden bin. Das kann sich jeder denken“, so der im Sommer von Fortuna Köln gekommene Keeper, der vor Saisonstart ein offenes Duell mit Schubert um die Nummer eins verloren hat, gegenüber Tag24.

Ich will mich bei Dynamo durchbeißen. (Tim Boss)

Nichtsdestotrotz kommt es für den gebürtigen Kölner nicht in Frage, die Flinte ins Korn zu werfen. „Mir wurde im Leben bisher nichts geschenkt. Auch bei Gegenwind bin ich nicht immer den leichtesten Weg gegangen. Ich will mich bei Dynamo durchbeißen“, so Boss, dessen Vertrag noch bis 2020 läuft und der sicherlich auch gespannt verfolgt, ob Schubert sein auslaufendes Arbeitspapier verlängern oder aber der SGD den Rücken kehren wird.

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