VfL Osnabrück: Korb von Omar Haktab Traoré

22-Jähriger wechselt nach Uerdingen

Aus Rödinghausen nach Osnabrück. Omar Haktab Traoré (r.) steht vor einem Wechsel zum VfL. ©imago images/Noah Wedel

Update 20.05.2020:
Nach Informationen von Reviersport soll Traore sich statt eines Wechsels zum VfL Osnabrück doch für Drittligist KFC Uerdingen entschieden haben. Dort soll ein Dreijahresvertrag auf den 22-Jährigen warten. Der KFC Uerdingen bestätigte im Laufe des Nachmittags die Verpflichtung des Rechtsverteidigers.

Der ursprüngliche Artikel vom 19.05.2020:
Mit dem 1:1 bei Spitzenreiter Arminia Bielefeld ist der VfL Osnabrück hervorragend aus der spielfreien Zeit zurückgekommen. Auch abseits des Platzes läuft es bei den Lila-Weißen, soll die sportliche Führung um Benjamin Schmedes nun den Nachfolger von Felix Agu (wechselt nach Bremen) gefunden haben.

Aufstieg mit Umweg

Nach Liga-Zwei.de-Informationen steht Omar Haktab Traoré vom SV Rödinghausen vor einem Wechsel an die Bremer Brücke. Mit dem Regionalligisten lag der 22-Jährige lange Zeit auf Kurs Richtung dritte Liga, ehe die Verantwortlichen im Februar den Verzicht auf einen Aufstieg erklärten (unsere Schwester-Seite Liga-Drei.de berichtete exklusiv). Dass es für den 22-Jährigen trotzdem in höherklassige Gefilde geht, überrascht kaum, gehörte Traoré bis zur Saison-Unterbrechung zu den auffälligsten Akteuren der Regionalliga West.

Wiedersehen mit Thioune

Der VfL Osnabrück ließ Traoré im Laufe der Spielzeit mehrfach scouten und auch für Trainer Daniel Thioune ist der spielstarke Rechtsverteidiger kein Unbekannter, trainierte er ihn doch einst in der U17 der Lila-Weißen. Im Alter von 17 Jahren kehrte der gebürtige Hasestädter dem VfL allerdings den Rücken und wechselte in die U19 von Eintracht Braunschweig, für die er 40-mal in der A-Junioren-Bundesliga aktiv war.

Nachdem es im Sommer 2017 bei der Eintracht für ihn nicht weiter ging und er ein halbes Jahr ohne Verein dastand, schloss sich Traoré im Januar 2018 dem damaligen Westfalen-Ligisten aus Rödinghausen an, mit dem er noch in der gleichen Saison in die Regionalliga aufstieg. Nach nun zweieinhalb Jahren und insgesamt über 40 Regionalliga-Einsätzen bricht Traoré seine Zelte im Wiehengebirge ab und will im zweiten Anlauf in seiner Geburtsstadt durchstarten.