Fortuna Düsseldorf: Funkel-Elf mit furiosem Auftritt

Voller Selbstvertrauen nach Braunschweig

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 21.09.16 | 07:34
Rouwen Hennings

Rouwen Hennings traf zum ersten Mal für die Fortuna © Imago

Nach der unglücklichen ersten Saisonniederlage am Wochenende beim 1. FC Heidenheim (0:2) hatte Fortuna Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel noch erklärt, lieber schlecht zu spielen und zu punkten als nach einer guten Leistung mit leeren Händen nach Hause fahren zu müssen.

Zumindest am Dienstagabend durfte der erfahrene Fußball-Lehrer somit rundum glücklich sein, denn seine Fortuna lieferte nicht nur eine gute Leistung ab, sondern besiegte den VfL Bochum im Westklassiker auch noch mit 3:0 und das hochverdient. Mit den frühen Toren von Marcel Sobottka (3.) und Rouwen Hennings (14.) erwischten die Rheinländer einen perfekten Start und mit dem 3:0 durch den eingewechselten Axel Bellinghausen war die Partie nach 68 Minuten schon entschieden.

Sorgen um Oliver Fink

Trainer Funkel zeigte sich auf der vereinseigenen Homepage natürlich sehr zufrieden: „Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment aussprechen. Wir haben das, was wir uns in den letzten beiden Tagen taktisch erarbeitet haben, sehr gut umgesetzt“, so Funkel, dessen Freude nur durch die Auswechslung von Kapitän Oliver Fink ein wenig getrübt wurde. Der Routinier musste kurz vor der Pause mit Achillessehnenproblemen vom Platz und ist für die Partie am Freitag bei Eintracht Braunschweig fraglich.

„ Wir müssen jetzt den Ball flach halten. ”
Rouwen Hennings

Zum Spitzenreiter, der gestern beim VfB Stuttgart (0:2) erstmals Federn gelassen hat, reist die Fortuna dennoch voller Selbstvertrauen. Angreifer Hennings, der gegen Bochum erstmals im neuen Trikot getroffen hat, warnte allerdings direkt davor, sich nun zu überschätzen und mahnte weiterhin vollen Einsatz an: „Wir müssen jetzt den Ball flach halten. Wir sind keine Übermacht, sondern eine gute Mannschaft in der 2. Bundesliga, die jedes Spiel gewinnen kann, wenn sie an ihre Grenzen geht.“