Fortuna Düsseldorf: Nielsen fällt wohl aus

Stürmer laboriert an Faserriss

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Freitag, 18.08.17 | 07:44
Havard Nielsen für Fortuna Düsseldorf am Ball.

Havard Nielsen zeigte zum Saisonstart gegen Braunschweig eine beherzte Leistung. ©Imago/Laci Perenyi

Nach dem starken Liga-Start überzeugte die Fortuna auch im Pokal gegen Aue und kann daher mit den bisherigen Leistungen sehr zufrieden sein. Trainer Friedhelm Funkel betont dabei immer wieder, dass die Stärke seiner Mannschaft der große Konkurrenzkampf sei und hält diesen durch ständige Rotation am Laufen.

Zudem wechselt er nicht nur auf den Positionen durch, sondern zeigt sich auch bei der Wahl seines Spielsystems variabel. Ob mit Dreier-Abwehrkette oder im 4-4-2 System – die Fortuna fühlte sich bisher in beiden taktischen Ausrichtungen sehr wohl, was die bisherigen Ergebnisse bewiesen.

Hennings knüpft an starke Vorsaison an

Zuletzt im Pokal brachte Funkel neben Mittelfeld-Talent Florian Neuhaus auch Stürmer Kujovic das erste Mal von Anfang an. Dem Angreifer fehlte allerdings in mehreren Situationen die Bindung zum Spiel, nach 60 Minuten musste er für Rouwen Hennings weichen.

Der treffsicherste Düsseldorfer der letzten Saison (Neun Tore in 30 Spielen) zeigt sich auch in der neuen Spielzeit in starker Form und schoss bereits drei Tore in ebenso vielen Pflichtspielen. In der Bild (Ausgabe vom 17.08.2017) nannte Hennings auch den Konkurrenzkampf bei der Fortuna als Grund für seine starken Leistungen.

Nielsen wieder im Lauftraining

Hinter Hennings lauert nämlich auch Havard Nielsen auf einen Platz in der Startelf. Der Ex-Nationalspieler Norwegens kam vor der Saison aus Freiburg und führte sich in seinen bisher 30 Minuten Einsatzzeit gegen Eintracht Braunschweig gut ein. Motiviert warf sich der 24-Jährige in jeden Zweikampf.

Allerdings muss Funkel im kommenden Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern voraussichtlich ohne den einsatzfreudigen Angreifer auskommen. Nach seinem Faserriss im Hüftbeuger befand sich Nielsen in dieser Woche wieder im Lauftraining, sagte jedoch selbst in der „Bild“, ein Einsatz käme für ihn „wohl noch zu früh“.

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