Fortuna Düsseldorf: Torwartproblem spitzt sich zu

Auch Tim Wiesner fällt aus

Friedhelm Funkel

Personalsorgen im Defensivbereich: Friedhelm Funkel © Imago / pmk

Zwölf Tage vor dem Start in die Rückrunde mit dem Heimspiel gegen Erzgebirge Aue plagen Fortuna Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel einige Personalsorgen im Defensivbereich. Sowohl in der Innenverteidigung als auch im Tor droht nach jetzigem Stand ein Engpass.

Sicher nicht dabei sind beim Pflichtspielstart im neuen Jahr die beiden gesperrten Innenverteidiger Kaan Ayhan und Andre Hoffmann. Und nun erlitt im Testspiel gegen Standard Lüttich (1:3) auch noch der 19-jährige Gökhan Gül, der als potentieller Nachrücker galt, eine Stressfraktur im rechten Unterschenkelkopf, die eine längere Pause zur Folge hat.

Zuversicht bei Wolf

Ebenfalls drei Ausfälle gibt es aktuell auf der Torwartposition zu beklagen. Michael Rensing ist nach seinem zweimaligen Rippenbruch zwar beschwerdefrei, trainiert aber dennoch noch nicht voll. Wann der 33-Jährige wieder eine vollwertige Option darstellt, lässt sich aktuell schwer prognostizieren.

Besser sieht es wohl bei Raphael Wolf aus, der allerdings in den vergangenen Tagen wegen Rückenproblemen nicht trainieren konnte. Der in der Hinrunde zur zuverlässigen Nummer eins avancierte Wolf will aber am Samstag wieder ins Training einsteigen. Und mit Blick auf dem Auftakt gegen Aue zeigte sich Mannschaftsarzt Ulf Blecker in der Rheinischen Post sehr zuversichtlich: „Raphael kriegen wir bis zum Aue-Spiel wieder hin.“

Routinier Stuckmann als Notlösung?

Das ist letztlich auch dringend nötig, denn die etatmäßige Nummer drei Tim Wiesner fällt bis auf Weiteres mit einer starken Schambeinentzündung aus. Somit bliebe nur der 18-jährige und bisher lediglich in der U19 eingesetzte Maduka Okoye, der gegen Aue aber nach jetzigem Stand auf der Bank sitzen wird. Vorausgesetzt, der Heilungsverlauf bei Wolf geht wie erwartet und erhofft vonstatten.

Nicht ausgeschlossen ist indes auch, dass Thorsten Stuckmann sein Comeback in der 2. Bundesliga feiert. Der 36-Jährige, früher unter anderem für Alemannia Aachen und Eintracht Braunschweig aktiv, könnte laut Trainer Funkels Aussage in der „Rheinischen Post“ im Extremfall eine Option werden und temporär von der zweiten Mannschaft zu den Profis aufrücken.

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