Dynamo Dresden: Der Blick geht nach vorne

Giuliano Modica wohl auch in Kaiserslautern nicht dabei

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 20.09.16 | 08:29
Uwe Neuhaus

Erste Niederlage ausgerechnet im Derby: Uwe Neuhaus © Imago

Dynamo Dresden ist zurück auf dem Boden der Tatsachen. Nach einem Traumstart mit acht Punkten aus den ersten vier Spielen sowie dem Pokal-Coup gegen RB Leipzig hat die SGD am gestrigen Sonntag ausgerechnet im Derby gegen Erzgebirge Aue die erste Niederlage einstecken müssen, die mit 0:3 und noch dazu vor eigenem Publikum zudem sehr empfindlich ausfiel.

„ Grundsätzlich war nicht alles schlecht. ”
Uwe Neuhaus

Nach dem siebten sieglosen Pflichtspiel in Folge gegen Aue war Trainer Uwe Neuhaus indes weit davon entfernt, seine Mannschaft in die Pfanne zu hauen. „Man kann alles zerreißen, aber das wäre nicht fair. Grundsätzlich war nicht alles schlecht“, wird Neuhaus vom „Kicker“ (Ausgabe 76/2016 vom 19.09.2016) zitiert. „Uns haben heute vielleicht die letzten zwei, drei Prozentpunkte in der Konzentration und Energie gefehlt“, hatte Neuhaus zwar auch kritische Worte parat, richtete den Blick aber sofort wieder nach vorne: „Jetzt kann man sicher dunkle Wolken malen, aber damit halte ich mich nicht auf.“

Neuhaus rechnet nicht mit schnellem Modica-Comeback

Aus gutem Grund, denn die nächste Aufgabe wartet schon am Mittwoch mit dem Gastspiel beim 1. FC Kaiserslautern, der als Schlusslicht nichts zu verschenken hat und sicher mit aller Macht die Wende schaffen will. Auf dem Betzenberg erwarten Dynamo damit sicherlich intensive 90 Minuten, in denen ein erfahrener Abwehrrecke wie Giuliano Modica der Neuhaus-Elf auch mit seiner Robustheit gut zu Gesicht stünde.

Ob der Innenverteidiger nach seiner Waden-OP in Folge des Auftaktspiels gegen den 1. FC Nürnberg aber schon wieder eine Option ist, ist fraglich. Coach Neuhaus rechnet im „Kicker“ jedenfalls eher nicht damit, Modica schon auf dem Betzenberg bringen zu können: „Er ist fünf Wochen raus. Ihm fehlt die Wettkampfpraxis und Wettkampfhärte. Ich glaube nicht, dass es mit Mittwoch was wird.“