Dynamo Dresden: Die Hoffnung lebt noch

Markus Kauczinski lobt "Kampf, Wille und Leidenschaft"

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 11.09.20 | 09:13
Simon Makienok

Simon Makienok sorgte mit seinem 2:1-Siegtor für drei wichtige Punkte. © imago images / Sascha Janne

Auf Punkte gegen Jahn Regensburg kann sich Dynamo Dresden weiterhin verlassen. Auch im zwölften Spiel in Folge gegen den Lieblingsgegner aus der Oberpfalz blieb die SGD bei drei Unentschieden und nun neun Siegen ungeschlagen. Mit dem gestrigen 2:1-Sieg entführte Dynamo zum vierten Mal in Folge drei Punkte aus Regensburg. Noch wichtiger freilich war das mit dem ersten Sieg seit dem 1:0 gegen den Karlsruher SC Ende Januar verbundene Lebenszeichen.

Auch in Regensburg lieferte Dynamo mit einer im Vergleich zum 1:2 gegen den VfL Bochum auf fünf Positionen veränderten kein spielerisches Feuerwerk ab und musste sich zur Pause bei einem einmal mehr starken Torwart Kevin Broll für das 0:0 bedanken. Just als die SGD etwas besser ins Spiel fand, ging Regensburg nach einer guten Stunde in Führung. Dynamo steckte aber nicht auf, sondern drehte die Partie mit Toren der beiden Winterneuzugänge Patrick Schmidt und Simon Makienok.

Erster Auswärtssieg der Saison

Der Ausgleich durch Schmidt war dabei das erste Dresdner Auswärtstor seit der 1:2-Niederlage am 23. November beim Hamburger SV. Danach gelang viermal in Folge in der Fremde kein Treffer. Zugleich feierte Dynamo als letztes Team der Liga im zwölften Anlauf den ersten Auswärtssieg, was aber vorerst nichts am letzten Platz der Auswärtstabelle ändert.

Nichtsdestotrotz lebt in Dresden dank des Erfolges in Regensburg die Hoffnung auf den Klassenerhalt wieder. Trainer Markus Kauczinski freilich ließ auf der Pressekonferenz nach dem Spiel keinen Zweifel daran, dass nun zwingend nachgelegt werden muss. Der Sieg ist ein wichtiger Schritt auf unserem langen Weg, auf den aber noch einige weitere folgen müssen“, so Kauczinski, der Kampf, Wille und Leidenschaft“ seiner Mannschaft positiv hervorhob.

Weil der KSC im Parallelspiel gegen den 1. FC Nürnberg mit 0:1 verloren hat, wurde der Rückstand auf den Relegationsplatz zunächst auf drei Punkte verkürzt. Im Derby gegen Erzgebirge Aue sollte nun aber tunlichst ein Rückschlag vermieden und direkt der nächste Dreier eingefahren werden, um im Kampf um den Klassenerhalt wieder richtig gut dabei zu sein.

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