Dynamo Dresden: Die neuen Möglichkeiten in der Offensive

Neuzugang Jeremejeff und Stor erweitern die Optionen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 16.08.19 | 09:24
Cristian Fiel

Dank Alexander Jeremejeff und Luka Stor nun mit deutlich mehr Auswahl im Angriff: Cristian Fiel. © imago images / Steffen Kuttner

Dynamo Dresden hat auf den Fehlstart in die neue Saison und den Abgang von Haris Duljevic kurz vor dem ersten Spieltag in dieser Woche mit der Verpflichtung von zwei neuen Angreifern reagiert. Der Schwede Alexander Jeremejeff und der Slowene Luka Stor sind seit Anfang der Woche in Dresden und stehen bereits für das Heimspiel am Sonntag gegen den 1. FC Heidenheim zur Verfügung.

Davon ausgehend, dass Moussa Koné den Verein vor Transferschluss nicht doch noch verlässt und die Talent Osman Atilgan und Vasil Kusej weiterhin nur eine untergeordnete Rolle spielen, verfügt Trainer Cristian Fiel mit den beiden Neuen sowie mit Koné und Lucas Röser nun über vier Angreifer mit realistischen Einsatzchancen, woraus sich automatisch einige Optionen ergeben.

Von einer Spitze bis zum Dreierangriff ist alles möglich

Eine Anfangsformation wie am zweiten Spieltag beim Karlsruher SC (2:4), wo mit Matthäus Taferner, Sascha Horvath und Baris Atik in einem 3-4-3 drei bewegliche Offensivkräfte aufgeboten wurden, aber ein echter Stürmer bis zu den Einwechslungen von Röser und Koné fehlte, wird es vermutlich so schnell nicht wiedergeben.

Vielmehr ist dank der Neuzugänge nun auch eine Doppelspitze eine Option. Wie am Ende der vergangenen Saison könnte Fiel in einem 3-4-1-2 auf einen Zehner, mutmaßlich Baris Atik, und davor zwei Angreifer bauen. Die Kombination aus dem schnellen Koné, der auch weitere Wege geht, und dem 1,92 Meter großen Sturmtank Jeremejeff könnte gut funktionieren.

Röser und Stor müssen sich unterdessen wohl erst einmal hinten anstellen. Auch, sollte sich Fiel für eine Dreier-Offensive mit zwei verkappten Zehnern hinter einer zentralen Spitze entscheiden. Zwei Akteure aus dem Trio Atik, Horvath und Taferner würden dann entweder hinter Koné oder Jeremejeff beginnen.

Eine weitere, nicht ausgeschlossene Variante sind drei Angreifer, von denen zwei eher über Außen agieren würden. Einen Zehner gäbe es in dieser Formation nicht, doch Atik oder Horvath könnten auf einem der beiden Flügel agieren. Koné würde die andere Seite besetzen und Jeremejeff im Zentrum auflaufen. Stor wäre bei dieser Formation ebenfalls als Rechtsaußen denkbar, während Röser der erste Nachrücker im Zentrum wäre.

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