Dynamo Dresden: Keine Zweifel an Cristian Fiel

Klare Worte von Geschäftsführer Ralf Minge

Cristian Fiel

Keine einfache Situation nach zwei Niederlagen in Folge: Cristian Fiel. © imago images / Picture Point

Noch steht Dynamo Dresden mit neun Punkten auf Platz 14, womit am Ende der Saison zumindest das Minimalziel Klassenerhalt erreicht wäre. Die Entwicklung der letzten Wochen mit den Niederlagen bei Erzgebirge Aue (1:4) und nun gegen Hannover 96 (0:2) bereitet allerdings in Kombination mit den gezeigten Leistungen zunehmend Sorgen.

Weil bis Weihnachten noch ein stattliches Programm mit Spielen beim VfB Stuttgart, beim Hamburger SV und beim 1. FC Nürnberg sowie zu Hause gegen Arminia Bielefeld wartet, wäre es zumindest nicht völlig überraschend, würde die SGD nach dem insgesamt allenfalls durchwachsenen Start längerfristig im hinteren Tabellendrittel hängen bleiben.

Umso wichtiger wäre es, dass im Verein sowie zwischen Mannschaft und Fans Geschlossenheit herrscht. Letztere ist nach den jüngsten Leistungen aber in Gefahr, wie die Reaktion des Anhangs nach der Partie gegen Hannover deutlich machte. Trainer Cristian Fiel indes konnte die Pfiffe der eigenen Fans durchaus nachvollziehen.

Minge lässt keine Trainerdiskussion zu

„Ich werde immer Verständnis haben für die Reaktion der Fans, das sage ich nicht nur so. Ich weiß, was ihnen Dynamo bedeutet, ich weiß, wie es ihnen geht“, zitiert Tag24 den 39 Jahre alten Fußball-Lehrer, der sich gleichwohl in der täglichen Arbeit nicht davon leiten lassen will, bemerkenswerterweise zwischen den Zeilen aber auch eine gewisse Unsicherheit seinen Job betreffend erkennen lässt: „Das eine ist die Reaktion der Fans und das andere ist, was in meinem Kopf ist, was meine Arbeit mit den Jungs betrifft und solange ich die machen darf, gibt es da das Beste. Und alles andere, ja, muss man dann sehen.“

Die Frage konnten wir uns gestern ersparen, wir können sie uns heute ersparen - und auch morgen. (Ralf Minge)

Sorgen um seinen Arbeitsplatz muss sich Fiel allerdings aktuell nicht machen. Geschäftsführer Ralf Minge kündigte im „Kicker“ (Ausgabe 82/2019  vom 07.10.2019) auf die Frage, ob grundsätzliche Zweifel vorhanden seien, zwar eine Analyse an, stärkte dem Trainer aber zugleich den Rücken: „Wir reflektieren alles kritisch, das ist doch klar. Aber wenn Sie den Trainer meinen: Die Frage konnten wir uns gestern ersparen, wir können sie uns heute ersparen – und auch morgen.“

Weil Fiel über einen längeren Zeitraum als Dynamo-Chefcoach aufgebaut wurde und im Frühjahr dann letztlich der absolute Wunschkandidat war, dürfte in der Tat so schnell keine Trainerdiskussion aufkommen. Unruhe wäre aber trotzdem programmiert, sollten sich die Ergebnisse nicht auf absehbare Zeit einstellen.

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