Dynamo Dresden: Kommt im Winter Verstärkung?

Ralf Minge kündigt vermehrte Investitionen in die Mannschaft an

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 12.11.2019 | 07:44
Ralf Minge

Ralf Minge will künftig auf dem Transfermarkt offensiver agieren. © imago images

Nachdem der SV Wehen Wiesbaden Protest gegen die Wertung der Partie am Freitagabend eingelegt hat, muss man bei Dynamo Dresden um den so wichtigen 1:0-Erfolg im Kellerduell bangen. Die Chancen, dass dem Einspruch des SVWW tatsächlich stattgegeben wird, werden zwar allgemein als gering eingestuft, aber dennoch bleibt für die SGD vorerst ein gewisses Gefühl der Unsicherheit.

Zudem kann das am Ende positive Ergebnis auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass bei Dynamo auch gegen den Aufsteiger aus Wiesbaden einiges im Argen lag. Deutlich vernehmbar sind inzwischen die Zweifel an der Qualität im Kader von Trainer Cristian Fiel und in diesem Zusammenhang auch Kritik an der Zurückhaltung auf dem sommerlichen Transfermarkt.

SGD wirtschaftlich gut aufgestellt

Geschäftsführer Ralf Minge stellte sich nach der Partie am Freitag den kritischen Fragen und nahm sich gegenüber dem MDR offen selbst in die Pflicht: „Fakt ist, der Plan, den wir im Sommer hatten, ist noch nicht so aufgegangen wie gewünscht. Dafür stehe ich gerade.“

Gleichzeitig deutete Minge auch an, künftig auf dem Transfermarkt offensiver agieren zu wollen. Nachdem es der SGD gelungen ist, sich finanziell zu konsolidieren und aktuell an besseren Rahmenbedingungen mit allen voran dem neuen Trainingszentrum gearbeitet wird, soll in einem nächsten Schritt mehr Geld in den Kader fließen.

„ Wenn wir den nächsten Schritt gehen wollen, muss ein Umdenken stattfinden. ”
Ralf Minge

„Wenn wir den nächsten Schritt gehen wollen, muss ein Umdenken stattfinden. Es fällt mir als alter Schotte schwer, da ich jeden Euro als meinen eigenen betrachte, aber wir müssen dann auch vermehrt in die Mannschaft investieren“, so Minge.

Der nächste Schritt kann nur lauten, in der 2. Bundesliga oben mitzuspielen, was angesichts des Umfeldes in Dresden auf absehbare Zeit auch möglich sein sollte. Allerdings muss sich die SGD dafür zunächst in der laufenden Saison aus der momentan schwierigen Lage befreien und letztlich in der Liga bleiben. Nach den Worten Minges scheint es dabei gut möglich, dass für den Klassenerhalt bereits im Winter Geld in die Hand genommen und der Kader verstärkt wird.

Die entsprechenden Mittel dafür wären vorhanden. So steht aktuell ein stattliches Eigenkapital von 9,5 Millionen Euro zu Buche und laut Tag24 wird auf der Mitgliederversammlung am Samstag ein Jahresüberschuss von 4,5 Millionen Euro verkündet.

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