Dynamo Dresden: Niklas Kreuzer liebäugelt mit der Schweiz

Außenbahnspezialist nur bis Saisonende unter Vertrag

Niklas Kreuzer

Bislang 2018/19 erst zweimal in der Startelf: Niklas Kreuzer © Imago / Zink

Inwieweit Maik Walpurgis auf den desaströsen Auftritt vor der Länderspielpause beim 1. FC Köln (1:8) reagieren und seine Mannschaft vor dem Spiel am Sonntag gegen den FC Ingolstadt umbauen wird, ist noch offen. Klar ist aber, dass sich nach der durchweg schwachen Vorstellung zuletzt außen vor gebliebene Akteure Hoffnungen auf die Startelf machen dürfen.

Baris Atik, der in Köln nach seiner Einwechslung zur Pause ein Lichtblick war und nicht von ungefähr den sehenswerten Ehrentreffer besorgte, ist sicherlich ein heißer Kandidat für die Anfangsformation.

Chancen darf sich auch Niklas Kreuzer ausrechnen, nachdem Linus Wahlqvist in Köln der rechten Abwehrseite keine Stabilität verleihen konnte. Der 25-Jährige, der 2014 von Rot-Weiß Erfurt kam und somit zu den dienstältesten Profis im Kader zählt, bringt es bisher erst auf sechs Einsätze in dieser Spielzeit, davon lediglich zwei von Anfang an.

Gegenüber Bild machte Kreuzer nun kein Geheimnis daraus, mit seiner aktuellen Reservistenrolle nicht zufrieden zu sein. Allerdings betonte der 25-Jährige auch die positive Kommunikation mit Trainer Walpurgis und seine stets vorhandene Bereitschaft auch auf anderen Positionen als der rechten Abwehrseite einzuspringen.

Im Nachwuchs für den FC Basel aktiv

Dabei sind die nächsten Wochen und Monate für Kreuzer durchaus richtungsweisend. Der schnelle Außenbahnspezialist ist einer von zwölf Dynamo-Profis mit einem auslaufenden Vertrag. Ob es für den gebürtigen Münchner in Dresden weitergeht, ist derzeit noch völlig offen.

Falls es nicht zu einer Verlängerung kommt, könnte sich Kreuzer ein Engagement in der Schweiz vorstellen. Dort durchlief der frühere Junioren-Nationalspieler die Jugend des FC Basel, bei dem Vater Oliver Kreuzer seine Karriere ausklingen ließ und anschließend als Teammanager arbeitete.

In die Schweiz zurückzukehren, wäre auf jeden Fall ein Wunsch. (Niklas Kreuzer)

„Ich fühle mich in Dresden extrem wohl, doch es gibt auch anderswo interessante Klubs. In die Schweiz zurückzukehren, wäre auf jeden Fall ein Wunsch. Da bin ich aufgewachsen, alle Jugendfreunde wohnen dort“, lässt Kreuzer schon durchklingen, sich auch mit anderen Optionen zu beschäftigen.

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