Hamburger SV: Kyriakos Papadopoulos erst ab April wieder eingeplant?

Grieche muss sich wohl noch einige Zeit gedulden

Kyriakos Papadopoulos vom HSV

Wird Kyriakos Papadopoulos zur Verstärkung im Saison-Finale? ©Imago/DeFodi

Nachdem beide den 1:0-Pokalerfolg des Hamburger SV gegen den 1. FC Nürnberg verpasst haben, besteht bei Pierre-Michel Lasogga nach einer Wadenverhärtung und bei Gideon Jung nach Adduktorenproblemen Hoffnung auf einen Einsatz am Montag im Heimspiel gegen Dynamo Dresden.

Insbesondere Lasogga ist mit seinen Qualitäten vor dem Tor nicht zu ersetzen und soll nach Möglichkeit auflaufen. Bei Jung dagegen muss Trainer Hannes Wolf angesichts dreier gesunder Innenverteidigung nicht ins Risiko gehen. So könnte an der Seite des gesetzten Rick van Drongelen erneut David Bates beginnen, mit Leo Lacroix als gestandenem Backup dahinter.

Mit einem fitten Jung gleich auf vier Innenverteidiger von gehobenem Format bauen zu können, ist bereits ein Luxus. Und noch im Laufe der Rückrunde wird der Konkurrenzkampf im Abwehrzentrum noch weiter befeuert. Bereits jetzt brennt Kyriakos Papadopoulus nach einem im vergangenen Sommer erlittenen Knorpelschaden im Knie auf sein Comeback, muss sich aber noch in Geduld üben.

Wolf will nichts überstürzen

„Es ist keine kleine Verletzung bei Papa. Du musst im Ganzen genug trainiert haben. Das haben wir bei Gideon Jung auch so gemacht. Und bei Papa machen wir es auch“, betonte Trainer Wolf in Bild, nichts überstürzen zu wollen. Insbesondere will Wolf unbedingt vermeiden, dass Papadopoulos, der bereits Teile des Mannschaftstrainings absolviert, nach einem möglicherweise verfrühten Comeback ein Rückschlag ereilt.

Wir haben da natürlich eine Gesamtverantwortung. (Hannes Wolf)

„Wir haben da natürlich eine Gesamtverantwortung, dass er erst trainiert und fit genug ist im Ganzen – nicht nur vom Knie her. Dass er dann nicht nur ein Spiel machen kann, dass er auch perspektivisch gesund wird. Diese Verantwortung übernehmen wir“, ließ Wolf zwischen den Zeilen durchklingen, dass es noch dauern wird, ehe Papadopoulos auf dem Rasen zu sehen ist.

Nach Informationen der „Bild“ plant man in Hamburg intern erst ab Anfang April mit dem Griechen, also allenfalls für die letzten sieben Saisonspiele. Bleibt abzuwarten, ob Papadopoulos, der laut Wolf „mit den Hufen scharrt“ tatsächlich so lange Geduld aufbringt.

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