Hamburger SV: Was wird aus den Leihspielern?

Vier Profis kehren nach aktuellem Stand zurück

Bobby Wood

Ab dem 1. Juli wieder beim HSV unter Vertrag: Bobby Wood. © imago images / DeFodi

Noch hat der Hamburger SV das finale Saisonspiel gegen den MSV Duisburg vor der Brust, doch längst dreht sich bei den Hanseaten alles rund um die nächste Spielzeit, in der die Rückkehr in die Bundesliga im zweiten Anlauf unbedingt gelingen soll und schon alleine aus wirtschaftlichen Gründen auch gelingen muss.

Oberste Priorität hat natürlich die noch offene Trainerfrage, die möglichst zeitnah geklärt werden soll, um gemeinsam mit dem neuen Coach die gleichwohl schon begonnenen Kaderplanungen fortsetzen zu können.

Neben den schon verpflichteten Jeremy Dudziak (FC St. Pauli), Jan Gyamerah (VfL Bochum) und David Kinsombi (Holstein Kiel) zählen nach jetzigem Stand ab dem 1. Juli indes auch vier derzeit noch verliehene Akteure zum Aufgebot, deren Perspektiven wohl eher überschaubar sind.

Vertragsauflösung mit Bobby Wood?

Das aus HSV-Sicht größte bzw. teuerste Problem stellt der noch bis 2021 laufende Vertrag mit Bobby Wood dar. Der 26 Jahre alte Angreifer, der bei Hannover 96 anders als erhofft keine Werbung in eigener Sache betreiben konnte, erhält nach Informationen der Morgenpost trotz niedrigerer Bezüge in der 2. Bundesliga in der kommenden Saison noch mehr als zwei Millionen Euro.

Geld, das der HSV an anderer Stelle bestens gebrauchen könnte, das aber gebunden ist. Auch, weil sich kaum ein Verein finden dürfte, der Wood auf ähnlichem Niveau weiterbezahlt, von einer Ablöse ganz zu schweigen. Gespräche über eine Vertragsauflösung, die zumindest etwas Geld einsparen könnte, soll es laut der „Morgenpost“ zwar bereits gegeben haben, allerdings bisher ohne Erfolg.

Wie geht es mit Moritz, Steinmann und Porath weiter?

Jeweils noch bis 2020 gebunden sind Christoph Moritz (SV Darmstadt 98), Matti Steinmann (Vendsyssel FF) und Finn Porath (SpVgg Unterhaching). Moritz, im vergangenen Sommer als Wunschspieler von Ex-Trainer Christian Titz gekommen und im Winter nach Darmstadt verliehen, konnte auch bei den Lilien bei lediglich fünf Startelfeinsätzen nur bedingt überzeugen.

Dass der 29-Jährige zum Eckpfeiler in einer zu bauenden Aufstiegsmannschaft werden kann, ist wenig wahrscheinlich. Selbiges gilt für den 24-jährigen Steinmann, der mit Vendsyssel FF das Hinspiel in der dänischen Abstiegsrelegation gegen den AC Horsens mit 0:1 verloren hat, aber immerhin regelmäßig zu Einsätzen kommt.

Letzteres war beim 22-jährigen Porath in Unterhaching zumindest im Herbst der Fall, doch im Jahr 2019 reichte es für den Mittelfeldmann mit Stärken im Spiel nach vorne nur noch zu vier Startelfeinsätzen. Auch bei Porath ist eher fraglich, ob es für eine gute Rolle in der 2. Bundesliga reicht.

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