HSV: Alex Meier als Standby-Stürmer?

Routinier als Leader für die U21 im Gespräch

Alexander Meier

Alex Meier ist seit seinem Vertragsende auf St. Pauli ohne Klub. © imago images / Jan Hübner

Während einige Profis wie Tatsuya Ito, Vasilije Janjicic, David Bates, Matti Steinmann oder Gotoku Sakai trotz laufender Verträge keine Perspektive haben und den Verein möglichst noch in der laufenden Transferperiode verlassen sollen, hält der Hamburger SV weiterhin Ausschau nach Verstärkung.

Kommen sollen dem Vernehmen nach noch ein Innenverteidiger mit einem starken rechten Fuß, ein offensiver Flügelspieler und ein zentraler Angreifer.

Für den Sturm wurden in den vergangenen Tagen Martin Harnik, der bei Werder Bremen nur noch eine untergeordnete Rolle spielt, und der rumänische U21-Nationalspieler George Puscas (Inter Mailand) gehandelt. Konkretisiert hat sich die Spur zu beiden bisher allerdings nicht. Stattdessen ist nun ein neuer und noch immer sehr klangvoller Name aufgetaucht: Alexander Meier.

Meier trainiert individuell

Die Morgenpost nennt den 36-Jährigen, der in der Rückrunde der abgelaufenen Saison in 16 Spielen für den FC St. Pauli 16 Tore erzielt hat, in erster Linie als Kandidaten für die U21, deren Trainer Hannes Drews gerne noch einen erfahrenen Stürmer verpflichten würde: „Wir haben aktuell die Baustelle, dass wir im offensiven Bereich sehr jung aufgestellt sind. Da würden wir uns gerne noch einmal verstärken.“

Einen Spielertypen wie Alex Meier würde ich sofort nehmen. (Hannes Drews)

Mit Alex Meier könnte sich Drews in diesem Zusammenhang auf jeden Fall anfreunden: „Einen Spielertypen wie Alex Meier würde ich sofort nehmen, auch wenn er vom Alter her nicht so in eine U21 passt. Natürlich wäre so ein erfahrener Hase eine gute Komponente für eine junge Mannschaft.“

Meier, der sich nach seinem Vertragsende auf St. Pauli individuell fit hält und zuletzt auch bei Oberligist TSV Buchholz mittrainierte, lässt derzeit in Sachen Zukunft noch alles offen.

Der HSV könnte unterdessen mit einer Verpflichtung seines ehemaligen Jugendspielers, der als Profi nur 2003/04 die Raute auf dem Trikot trug, aber den Sprung damals nicht schaffte, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die U21 bekäme einen torgefährlichen Leader und die Profis hätten eine noch immer hochkarätige Alternative für den Angriff in der Hinterhand, sollten Lukas Hinterseer, Bobby Wood und Manuel Wintzheimer ausfallen oder in eine Formkrise schlittern.