HSV: Heikle Trainingssteuerung

Hecking über Probleme beim individuellen Training

Dieter Hecking vom HSV

Dieter Hecking muss das Training seine Spieler von zu Hause steuern. ©Imago images/Michael Schwarz

Der HSV setzt wie fast alle anderen Profi-Klubs aktuell gezwungenermaßen auf individuelles Training für seine Spieler. Ganz unproblematisch ist das abgesehen von der fehlenden Spielpraxis nicht wie Trainer Dieter Hecking aufzeigt.

Im HSV-Podcast „PUR der HSV“ erklärt der Fußballehrer: „Wir sind aus dem kompletten Trainingsalltag rausgerissen worden, da war alles ausgerichtet Richtung Saisonfinale was die Trainingssteuerung angeht. Jetzt geht es um den Erhalt der athletischen Performance, der Leistungsfähigkeit.“

Gefahr von Muskulatur- und Rückenproblemen

Das Verfahren sei anders als beispielsweise in der Sommerpause, wo die Spieler ebenfalls nicht mit Ball arbeiten und erst einmal Pause machen. Die Intensität muss hoch bleiben, was aber ohne Ball Gefahren birgt.

Da muss man auch wieder aufpassen, wenn man nur laufen geht, dass man nicht über muskuläre Probleme Klagen bekommt, Rückenproblematiken können auftreten. Da sind wir in enger Abstimmung mit der Physiotherapie und den Doktoren.“

Aktuell treten aber bei den HSV-Profis keine Probleme auf, vielmehr sei die Pause hinsichtlich der Langzeitverletzten so gar ganz gut. Dennoch ist der Trainerstab darauf vorbereitet, dass es am Montag – Genehmigung der Stadt Hamburg vorausgesetzt – wieder mit Training auf dem Platz losgehen kann. Ob in Kleingruppen, einzeln oder gar in Mannschaftsstärke, müsse noch abgewartet werden.