HSV: Verpasst Aaron Hunt die Reise nach Darmstadt?

Kapitän verletzt sich im Training am Knöchel

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.12.19 | 06:57
Aaron Hunt

Verletzungsbedingt erst mit zehn Einsätzen in dieser Saison: Aaron Hunt. © imago images / Philipp Szyza

Um aus eigener Kraft auf einem direkten Aufstiegsplatz zu überwintern, benötigt der Hamburger SV am Samstag bei Darmstadt 98 drei Punkte. Fast noch wichtiger als für die Tabelle wäre ein Erfolgserlebnis nach zuletzt nur einem Sieg aus sieben Pflichtspielen aber für die Stimmung im und um den Verein. Den Versuch, den ersten Auswärtssieg seit dem 25. August (4:2 in Karlsruhe) einzufahren, müssen die Rothosen indes womöglich wieder ohne ihren Kapitän starten.

Aaron Hunt, der aufgrund verschiedener Blessuren in dieser Saison erst in zehn Ligaspielen mitwirken konnte und dabei sogar nur siebenmal in der Startelf stand, erlitt im Mittwochtraining bei einem Foul von Youngster Xavier Amaechi eine Knöchelverletzung, die hinter ein Mitwirken in Darmstadt ein dickes Fragezeichen setzt.

Diagnose im Laufe des Donnerstags

Aktuell geht man beim HSV laut der Morgenpost zwar nur von einer Prellung aus, doch endgültige Klarheit werden erst die weitergehenden Untersuchungen am heutigen Donnerstag bringen. Auszuschließen ist im Moment jedenfalls nicht, dass auch Bänder in Mitleidenschaft gezogen werden. Doch selbst, wenn die Diagnose Entwarnung bringen würde, wäre Hunts Einsatz am Samstag stark gefährdet.

Ohne Hunt, dem bei seinen letzten Einsätzen der fehlende Rhythmus deutlich anzumerken war, müsste Trainer Dieter Hecking auf einen der Spieler verzichten, die mit einer Aktion den Unterschied ausmachen können. Wie schon nach einer Stunde beim jüngsten 1:1 in Sandhausen könnte Sonny Kittel für Hunt im offensiven Mittelfeld beginnen, der in dieser Saison auch schon hinreichend bewiesen hat, Spiele entscheiden zu können.

Und weil anstelle von Gideon Jung, der in Sandhausen etwas überraschend als Sechser aufgeboten wurde, wieder mit Adrian Fein zu rechnen ist, könnte das HSV-Mittelfeld ein neues Gesicht erhalten.