Jahn Regensburg: Dreikampf um den Platz im Tor

Mersad Selimbegovic hält das Rennen offen

André Weis

Hofft auf den internen Aufstieg zur Nummer eins: André Weis. © imago images / Hübner

In knapp vier Wochen startet Jahn Regensburg mit einem Heimspiel gegen den VfL Bochum in die neue Saison, die nach dem Aufstieg vor zwei Jahren aufgrund zahlreicher Abgänge und dem Verlust von Erfolgstrainer Achim Beierlorzer vor allem im Umfeld als sehr schwierig erwartet wird.

Fraglos eine Lücke hinterlässt auch Torhüter Philipp Pentke, der den Verein nach vier Jahren in Richtung TSG 1899 Hoffenheim verlassen hat. Wer das Erbe des 34-Jährigen, der bei zwei Aufstiegen und beim zweimaligen Klassenerhalt in der 2. Bundesliga der Rückhalt war, antreten wird, ist indes noch nicht klar.

Die bisherige Nummer zwei André Weis macht sich natürlich Hoffnungen auf den Aufstieg in der internen Hierarchie, muss sich aber mit dem bisherigen dritten Keeper Alexander Weidinger und dem vom VfB Stuttgart gekommenen Alexander Meyer auseinandersetzen. In den ersten beiden Testspielen gegen den TV Wackersdorf (20:1) und den ASV Neumarkt (8:0) kamen Weis und Meyer je 45 Minuten zum Einsatz, Weidinger spielte zwei Halbzeiten.

Duell zwischen Weis und Meyer?

Erkenntnisse, wer aus dem Torwart-Trio die Nase vorne haben könnte, gibt es bislang noch keine. Und Trainer Mersad Selimbegovic ist durchaus daran gelegen, den Konkurrenzdruck zwischen den Pfosten hochzuhalten. „Die Spieler wissen das, und für sie ist es ganz selbstverständlich. Ich würde mich nie darauf festlegen, dass der oder der unantastbar ist“, erklärt der neue Jahn-Coach im „Kicker“ (Ausgabe 54/2019 vom 01.07.2019) das Rennen um den Stammplatz im Tor für aktuell völlig offen.

Es wäre allerdings eine Überraschung, würde zum Start gegen Bochum Youngster Weidinger den Zuschlag erhalten. Die Entscheidung wird vielmehr vermutlich zwischen Weis und Meyer fallen.