Jahn Regensburg: Wieder stärker in der zweiten Hälfte?

Zu Hause fehlt Torgefahr in den ersten 45 Minuten

Marco Grüttner beim Torjubel.

Kommen Marco Grüttner und Jahn Regensburg gegen Aue gut aus dem Startblock? ©imago images/DeFodi

Auch im zweiten Jahr nach dem Aufstieg kann Jahn Regensburg ganz entspannt in den Saisonendspurt gehen. Der Tabellenachte hat den Klassenerhalt schon länger eingetütet, bei acht Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz auch keinerlei Ambitionen mehr nach ganz oben.

Das könnte anders sein, wenn der Jahn nicht regelmäßig erst nach dem Seitenwechsel auf Touren kommt. Denn würde ein Spiel nur 45 Minuten dauern, wäre der SSV mittendrin im Abstiegskampf und stünde nur auf Platz 15.

Eine wesentlich bessere Ausbeute steht hingegen für die 2. Halbzeiten in der Statistik. In dieser Tabelle rangiert Regensburg nämlich auf dem siebten Platz. Zu einem gefährlichen Drahtseilakt könnte diese Diskrepanz im nächsten Spiel gegen Aue führen.

Erst ein Sieg nach Pausenrückstand

Denn im Erzgebirge verhält es sich genau anders herum: Die „Veilchen“ sind besser im ersten (Platz acht) als im zweiten Durchgang (Platz 14). Sollte der Jahn mit einem Rückstand in die Kabine gehen, gibt der bisherige Saisonverlauf ohnehin wenig Anlass zur Hoffnung.

Zehn Mal lag der SSV nach der Hälfte hinten, nur ein Spiel konnte noch in einen Sieg gedreht werden. Drei Punkteteilungen stehen sechs Niederlagen gegenüber. Um nicht wieder ins Hintertreffen zu geraten, muss Trainer Achim Beierlorzer seiner Mannschaft dringend mehr Torgefahr einimpfen.

Denn erst sechs Treffer erzielte Regensburg in seinen Heimspielen vor der Unterbrechung, nur Fürth (drei) und Darmstadt (fünf) präsentierten sich bislang noch harmloser. Damit es im sechsten Anlauf endlich mit dem zweiten Heimsieg gegen Aue klappt, sollte der Jahn diesmal nicht erst nach der Pause aufdrehen.

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