SSV Jahn Regensburg: Wer stürmt in Ingolstadt?

Top-Torschützen Adamyan und Grüttner fehlen gesperrt

Sargis Adamyan

Fehlt im Derby in Ingolstadt gesperrt: Sargis Adamyan © imago / PMK

Mit der Leistung seiner Mannschaft vergangene Woche beim SV Sandhausen (2:2) war Trainer Achim Beierlorzer nicht zufrieden. Dass der SSV Jahn Regensburg dennoch ein glückliches 2:2 mitnehmen konnte, war maßgeblich den beiden besten Offensivspielern zu verdanken. Sargis Adamyan gelang in der vierten Minute der Nachspielzeit nach Kopfballvorlage von Marco Grüttner noch das nicht unbedingt verdiente 2:2.

Mit diesem Treffer unterstrichen Grüttner und Adamyan, der in Sandhausen auch schon das erste Tor besorgt hatte, einmal mehr ihren Wert für den SSV Jahn. Beide stehen nun bei acht Saisontoren, die ligaweit nur von Kölns Simon Terodde (21), Paderborns Philipp Klement (10) und Bochums Lukas Hinterseer (9) übertroffen werden. Für Adamyan sind zudem sieben und für Grüttner immerhin drei Vorlagen notiert.

Stolze für Adamyan – Aber wer ersetzt Grüttner?

Im Jahresfinale beim FC Ingolstadt muss Coach Beierlorzer nun allerdings gleich auf beide Torgaranten verzichten, die sich in Sandhausen jeweils die fünfte gelbe Karte eingehandelt haben. Wer das Duo ersetzt, ist noch offen. Es bieten sich aber durchaus noch einige Möglichkeiten.

Für Adamayan wird wohl Jann George vom rechten auf den linken Flügel rücken. Dafür ist rechts offensiv mit Sebastian Stolze zu rechnen, der seit dem dritten Spieltag immer auf dem Platz und immerhin siebenmal in der Startelf stand.

Im Angriff ist Hamadi Al Ghaddioui gesetzt, neben dem sich mit Sebastian Freis und Jonas Nietfeld zwei gelernte Stürmer Hoffnungen machen. Nietfeld allerdings kam nach fünf Einwechslungen an den ersten fünf Spieltagen nicht mehr zum Zug und Freis wartet ebenfalls seit dem fünften Spieltag auf seinen vierten Saisoneinsatz. Zuletzt stand der Routinier aber zumindest zweimal wieder im Kader.

Fester Kaderbestandteil ist unterdessen Albion Vrenezi, wenngleich auch für den Kosovaren lediglich sechs Einsätze notiert sind. Vrenezi wäre eine weitere Option für den Angriff und würde mit seiner Beweglichkeit gut zu Al Ghaddioui passen. Beim 2:1-Sieg im Hinspiel durfte Vrenezi auf jeden Fall von Beginn an neben Grüttner ran. Ebenso wie beim 3:2-Heimsieg gegen die Schanzer im Januar.

Gut möglich, dass Beierlorzer nun erneut auf den quirligen Offensiv-Allrounder baut, zumal Freis und Nietfeld derzeit offenbar nicht die besten Karten haben.

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