1. FC Heidenheim: Die Sorgen werden größer

Personalsituation entspannt sich

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 17.03.18 | 07:24
Frank Schmidt

Hat nach der Länderspielpause wieder mehr Optionen: Frank Schmidt © Imago

Nach nur zwei Punkten aus den drei Spielen zuvor ist der 1. FC Heidenheim am Freitagabend bei Holstein Kiel leer ausgegangen. Beim Tabellendritten verlor die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt bei widrigen Witterungsbedingungen mit 1:2 und muss den Blick nun ausschließlich nach unten richten.

Momentan sind es zwar noch vier Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16, doch alle sechs hinter dem FCH platzierten Teams sind an diesem Wochenende erst noch im Einsatz. Die Sorgen auf der Ostalb wachsen aber nicht nur deshalb, sondern auch wegen des anstehenden Programms.

Mit dem FC Ingolstadt kommt nächste Woche eine Mannschaft nach Heidenheim, die sich tabellarisch auf Augenhöhe bewegt, individuell aber sicher stärker besetzt ist. Und danach warten beim 1. FC Nürnberg und gegen Fortuna Düsseldorf die beiden schwierigsten Aufgaben, die die 2. Bundesliga in diesem Jahr zu bieten hat.

Zwei Debütanten in der Startelf

Immerhin sollte sich bis zum Spiel gegen Ingolstadt die Personalsituation entspannen. Nachdem in Kiel mit dem 19-jährigen Innenverteidiger Ibrahim Hajtic und dem noch zwei Jahre jüngeren Rechtsverteidiger Kevin Sessa zwei Debütanten in der Startelf standen, ist Mathias Wittek gegen die Schanzer nach abgesessener Gelbsperre sicher wieder dabei.

Robert Strauß wird bis dahin seine Grippe auskuriert haben und auch Linksverteidiger Arne Feick (Sprunggelenksblessur) sollte wieder zur Verfügung stehen. Bei Oliver Steurer (Muskelfaserriss) und Kola Pusch (Hüftprobleme) ist eine Rückkehr ebenfalls absehbar. Nur bei Timo Beermann (Innenbandriss) und Marnon Busch (Sehnenreizung) lässt das Comeback wohl noch länger auf sich warten.

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